Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Silent Running

Hier ist es still geworden, ich komme kaum noch dazu was zu schreiben. Nun ist eine Ruhe vor dem Sturm eingetreten. Mein Projekt schippert so dahin und wirklich weiter bin ich leider nicht, aber das ist ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren und nicht nur meine Schuld. Beruhigen tut’s mich nicht, aber immerhin hab ich noch genug Wochen, also warum selbst verrückt machen?

Ich war etwas lahmarschig, wie eigentlich fast immer, aber woher soll ich wissen, dass mein Auftraggeber und Mentor bei dem Projekt über an die zwei Wochen direkt in der Projektzeit weg ist? Von einer Woche wusste ich und war drauf vorbereitet, aber bei der zweiten nicht. Das nächste Problem, die Integrierung des neuen Servers klappt nicht so wie es gedacht war. Ja von wegen „Sie konsultieren das Fachbuch dazu, richten hier und da Verknüpfungen und Freigaben ein“ und es klappt. Ich hatte meinen Prof angesprochen, genauso wie meinen Ausbilder, dass es Probleme mit der Firewall geben würde.

Vorgeschichte
Um etwas die Vorgeschichte zu beleuchten und es nicht zu kompliziert werden zu lassen für nicht Computerfreaks. An dem Lehrstuhl wo ich arbeite gab es im letzten Jahr und davor ziemlich gute Angriffe und „Takeovers“, wo kurz gesagt Server geknackt werden und FTP Server eingerichtet werden, wo dann die Helden des Internet „Filesharing“ betreiben können. Also Computer werden übernommen und auf ihnen Musik, Daten und Filme abgelegt und kräftig ausgetauscht. Sie stören nicht mal so sehr den täglichen Ablauf, es verursacht halt nur sehr viel Traffic und Kosten. Es geht den Typen da nicht um Zerstörung, sondern nur darum, das sie das System Knacken und für sich verwenden können. Extrem Cool wenn du von so was profitieren kannst (aber Achtung liebe Kinder, Böse und Illegal!), aber bescheiden wenn es darum geht das alles rückgängig machen zu müssen.

Ne Stunde später
Mist mir kommen hier dauernd irgendwelche Aufgaben dazwischen, das ich nicht mal in Ruhe mal etwas beim Schreiben abschalten kann.

Ok muss ich doch verkürzen um weiter zu kommen. Ich setzte einen Server neu auf und besprach die Schritte vorher mit allen Leuten die es anging. Ich wusste dass es Probleme geben würde wegen der Windows eigenen Firewall und teilte es auch mehr als eindringlich mit, keiner nahm so richtig Notiz davon und dann später merkten sie auf einmal … hey es gibt ein Problem mit der Firewall.

Unter uns, das sind die Momente wo ich gerne um Mich schlagen würde. Ich weiß dass mich die Leute nicht verarschen wollen, aber manchmal kommt es mir so vor. Das ist ungefähr so, als würdest du mit ner Gruppe Menschen zum Nachthimmel schauen … und du bemerkst nen hellen Punkt, der schnell größer wird und näher kommt. Du rufst noch …. „Weg da, das Teil was immer es ist kommt genau auf uns zu ….“. Was erhältst du als Antwort? Genau „Och keine Aufregung, das wird schon, geht vorbei etc.“

Das Ende vom Lied, du trittst dezent ein paar Schritte zurück, die Deppen Vorne trifft es volle Kanne und hinterher wirst du strafend angeschaut, hättest ja was sagen können *sich mal an den Kopf fasst*. Es war immer der Azubi … genau … der ist Schuld. Der macht seine Arbeit nicht richtig *eifrig nickt*.
6.4.06 09:36


Kollisionsalarm

Prolog
Unter einem Kollisionsalarm versteht man den Zustand, der auf Schiffen ausgerufen wird, wenn ein Einschlag von Raketen, Torpedos, oder die Kollision mit einem anderem Schiff unvermeintlich scheint und sich die Besatzung so gut es geht vorbereiten und Sichern soll.

Hauptteil
Sonnig, wenige Wolkenschleier vermögen die aufgehende Sonne zu verdecken. Urgewaltig lässt der brennende Horizont einen schönen Tag vermuten. Das Schauspiel was sich dem geneigten Zuschauer bietet, der Zeit und Muse verspürt dem nicht geistlos beizuwohnen, ist wunderschön.

Der Protagonist der Geschichte sitzt vor sich hindösen und von etwas besseren Zeiten träumend in der Bahn auf dem Weg zur (noch) täglichen Arbeit. Ein vierer Sitz ist sein temporäres Lager und insgeheim hofft er, das sich ihm eine schöne Maid gegenüber, oder neben ihm Setzen möge. Als nach der Bekannten Haltestelle sich nichts Anregendes blicken lies, döste der Antiheld der Geschichte noch ein wenig mehr ein.

Das Schicksal wusste es, so wie die höheren Mächte, in einer anderen Dimension hörte man Gelächter und in einer ganz anderen Alarmglocken und die Zeit lief in „Slow Motion“ ab. Der Antiheld konnte das Unheil nicht ahnen, als ihm der breite Arsch einer Postangestellten immer näher kam. Die Welt (ihr ist im allgemeinen Langweilig, weil ja bekanntlich 1000 Jahre ein Tag sind für sie) hielt den Atem an, auf einem Marineschiff schrillten Sirenen, alle Schotts würden automatisch geschlossen und die Matrosen würden sich irgendwo festkrallen, manche mit einem Gebet auf den Lippen, andere mit Flüchen.

Einem Doppelmond gleichen Arschs kam immer näher …. 3 2 1 KOLLISION. Der Unschuldige Nickernde wurde mit einem Gefühl geweckt, von etwas schwerem gerammt worden zu sein.

Epilog
Mit einem genervten Blick drehte ich mich zu der dicken Mama ehrenhalber hin, wollte zuerst einen Kopfhörerstöppsel herausnehmen und die Dame fragen ob sie nicht ganz auf meinem Schoß platzen nehmen wolle. Dazu müsste ich mir aber zuerst das Schild „Heavy Load“ um den Hals hängen und mir einen Helm mit so einer Gelben Schwertransporterleuchte aufsetzen, weil ja alles in Deutschland seine Vorschriften hat. Als ich die Dame kurz äußerst genervt anstarrte bin ich mir nicht sicher ob sie ein Entschuldigung nuschelte oder nicht, aber viel hätte zu nem Knurren von mir jedenfalls nicht mehr gefehlt.
7.4.06 09:52


Ein Kampf an verschiedenen Fronten

Ich sollte mir mal meinen Knacks abgewöhnen, das Leben an sich wie eine Schlacht, oder vielmehr als einen Krieg zu sehen. Hm vor allem auf dem Hintergrund, das ich eigentlich im ersten Reflex sagen würde, das ich mehr Schlachten verlor als gewonnen habe, wobei das wieder Auslegungssache ist. Neutral könnte man auch sagen, es lief das wenigste so wie ich mir das früher mal dachte.

Bin immer noch kein Weltherrscher, hab nicht mal ne Karre und in nem Vollbezahlten Job arbeite ich auch noch nicht langfristig gesichert. Meine Traumfrau hab ich auch nicht gefunden, na vielleicht schon gefunden, aber nicht erreichbar. Es ist zwar gemein so was sagen zu müssen, aber meine momentane Freundin wird den Status nicht erreichen. Ich bin sehr gerne mit ihr zusammen, aber ich muss gestehen dass mir bestimmte Freunde und Verwandte einfach seelisch näher stehen.

Auf der Arbeit haben sie mir einen Praktikanten aufs Auge gedrückt. Oh man, einer der so schon manchmal Langweile hat und von kleiner Aufgabe zu Aufgabe flitzt, bekommt noch einen mit Schergen. Ich bin irre Stolz wenn ich ihm zeigen kann, wie ich die Backups die über Nacht gelaufen sind Kontrolliere, oder wie ich mir akademisch in der Nase bohre, wenn wirklich nichts ansteht. *hurray*

Zum Glück ist das nicht so ein Hohlgeschoss wie der letzte Praktikant, wenn du dich mit dem unterhalten hattest, wurde ich das Gefühl nicht los, das der bei etwas schwereren Fragen anfing mit dem Kopf zu qualmen, ganz zu schweigen von seinem Gesichtsausdruck. Ich glaube so ähnlich schauen Kühe in einer Schlachterei, die nicht wirklich ahnen was sie erwartet.

Und ansonsten? Ist der Arbeitstag wieder viel zu schnell vor rüber gegangen, was eigentlich schon Pervers ist zu bejammern. Ich schrieb ein wenig an meiner Doku weiter und kann behaupten, dass es mit dem Projekt langsam wirklich in die Gänge kommt. Dennoch werde ich das langsame anschwellende Gefühl nicht los, das die Zeit immer schneller vergeht. Was eigentlich auch Blödsinnig ist. Mal angenommen ich würde einen Arbeitstag wirklich nur an der Doku hängen, hätte ich die da fertig. Der Feinschliff würde noch einen Tag extra kosten und vielleicht noch das aufpeppen mit Screenshots und mit erklärenden Anhängen. Alles in allem könnte ich schon fertig sein, aber auf die Art hab ich wenigstens etwas mehr Motivation zur Arbeit zu kommen, weil ich mich Zuhause gar nicht aufraffen könnte *meinen Plastik Heiligenschein putze*
10.4.06 15:18


Tücken des Alltags

Ich hab mir gestern hier was an Word verstellt, womit ich immer meine Blogeinträge verfasse. Verdammt ich bekomm das nicht mehr zurückgestellt. Reason? ICH DOOF. Man man, würde ich einem hier vor Ort davon erzählen würde ich mindestens ein breites Grinsen ernten und die Frage, in was ich noch mal ausgebildet werde. Das würde ich spontan auf meine übliche Weise erklären. Im Frühling und Sommer nicht an Hormonüberschuss zu krepieren, beziehungsweise es mit Gedankenkraft zu steuern, das mir meine E**R nicht platzen. (Heute sind wir aber mal wieder Vulgär gestimmt *dümmlich grinst*)

Bin ich typisch männlich und Geschlechtskörperteil gesteuert? Ja ich steh dazu, manchmal schon. Hab ich die typischen Macken? Naja das ist Auslegungssache, ich hoffe das ich niemals zu so nem Kerl werde, die ich verabscheue, von sich eingebildet und typisch Arschloch. Wenn ich an einer Uni arbeite kann ich nicht anders als manchmal zwei, oder dreimal hin zu schauen, wenn was wirklich hübsches daher kommt. Es sind die kleinen Momente im Leben, die es irgendwie erträglicher machen … als ich alleine in eine unserer Cafeten schlurfte … (weil mein fauler Kollege nicht mit wollte), ich an nichts böses dachte und dann auf einmal eine attraktive Frau an einem der Tische sah und mich wunderte … hm komische Hosenfarbe und die Hose sieht so dünn aus, bis ich bemerkte das es ne Strumpfhose war und keine Hose. *NARF*

HA! Doch wieder zurückgestellt bekommen, ja wofür diese ganzen Knöppe nicht alles gut sind. So und nü weiter im Text, mir bleiben noch ein paar Minuten und gleich wird der Praktikant wieder ins Büro kommen, da fühl ich mich immer so beobachtet. Hätte ich zwar nicht gedurft so ohne weiteres, aber der hat auf seinem Gastrechner Adminrechte bekommen, damit er ICQ installieren kann, sonst würde der sich bestimmt unter Garantie zu tode langweilen. Ich sterbe hier zwar auch zwischendurch an ähnlichen Symptomen, aber ich werde zumindest noch ne Weile dafür bezahlt.

Spaß mit der Bahn
Es ist echt erstaunlich dass es an solchen Serviceschaltern noch junge und Freundliche Mitarbeiter zu geben scheint. Da bin ich wenn ich mal auf so einen treffe wirklich versucht mich verstört um zu blicken und nach einer versteckten Kamera zu suchen. Jetzt werde ich dank diesem löblichen Menschen am WE zu meiner Freundin fahren in einem ICE, erste Klasse für unter 120 Ocken. Ich werde mich mit meinem Arbeiterarsch in eine Klasse begeben, wo sonst nur Schlipstäter und sich anderes teilweise Arrogantes Pack herum drückt. Schön mit Reservierung … hin und zurück an einem Fensterplatz. Mehr Platz, mehr Bedienung und mehr Grinsen fürn den ollen Armi.
11.4.06 08:10


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