Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Rückmeldung

Da isser wieder, der Entdecker, der Eroberer, der Pantoffelheld. Die Tage liefen nicht ganz so gut wie ich dachte, aber es hätte schlimmer sein können. Ja ich brachte meine „Flagge“ zum Einsatz und ich machte den Forscher. Den Kalauer mit Höhlenforscher wollte ich mir mal knicken.

Sacht mal wat ist eigentlich in den Kommentaren abgegangen? Mein lieber Himmel, so was hatte ich mir eigentlich zu Beginn meines Blogs immer gewünscht, aber warum gerade dann, wenn ich nicht in Reichweite bin?

Danke für die netten Wünsche so nebenbei. Achja Flonnyfan, ich hätte dich ja auch berücksichtigt, aber ich bin dann eher manchmal in Gedanken bei dir und weniger schriftlich *zwinker*. Bevor da wieder Jemand gegen den Monitor spuckt und sich fragt was ich damit wohl meinen könnte … keine Sorge, nur was nettes unverfängliches.

Würde ich Jeden und Jede aufführen, hätte ich wahrscheinlich eh wieder die Hälfte vergessen. In den letzten Wochen war ich so was von zerstreut das ich mich manchmal selbst wundern muss.

Wollte eigentlich noch mehr schreiben, aber das behalte ich mir für die nächsten Tage zurück. Hab da soviel auf der Pfanne das ich sonst gute Zwei Stunden hier hängen bleiben würde und ich kann mir schwer vorstellen, das einer so eben schnell zwei (oder mehr) Seiten lesen möchte am Stück.

Bin wieder zurück, mit gemischten Gefühlen von Verlust und Fernweh, aber auch froh wieder Zuhause zu sein. Mein Herz wird wohl immer im Pott bleiben.
8.6.06 10:39


Guten Abend, gute Nacht

Och nö, ich kann nicht pennen. Hab Heute so eine undefinierte Laune gehabt, seit letzter Woche Donnerstag durchgehend frei. Ein paar Tage bei meiner Freundin gewesen. Nun Zuhause, gelangweilt mit dem Wissen das am Montag die Abschlussprüfung, mündlich auf mich wartet. Na ja was im Umgang mit Frauen Spaß machen kann, ist vor ernst dreinblickenden Prüfern nur bedingt witzig.

Jetzt taucht auch noch die bekloppte Hilfeklammer am Rand auf. Zur Info, ich tippe immer auf Word vor, weil mir unter Myblog selber schon zu oft die Seite und der Ellenlange Text abgesoffen waren. Es schadet der Motivation und der Kreativität, wenn du genug damit zu tun hast, irgendwas durch die Bude/Büro zu werfen um nicht den Monitor oder den Tower durch die Pampa zu feuern. Um mal das Zitat eines berühmten Hackers zu bringen „Traue keinem Computer, den du nicht aus dem Fenster werfen kannst“. Bei dem Namen würde ich mir einen abbrechen, deswegen versuche ich es gar nicht.

Ich überlege gerade nen bekloppten Moment durch zu machen, aber ich glaube dann könnte ich später meinen letzten Offiziellen Antritt auf der Arbeit vergessen. Ab Montag muss ich mir erstmal ne Weile lang keine Gedanken mehr ums frühe aufstehen machen. Ich versuch es mit Humor zu sehen.

Nachts, halb Eins in Deutschland
Mein Ausbilder meinte was davon, dass es nen Ausstand geben müsste. Ich war nicht mal böse über die Idee und sehe es nicht als Zwang an, aber meinen Mitazubi lockt so was nicht hinterm Tisch vor. Das hat doch was ursprüngliches, wenn man Professoren mit billiger eingeschweißter Wurst, Brötchen usw. verköstigt oder? Back to the roots sag ich nur. Mir kommt gerade ein verrückter Gedanke, warum nicht bei der Dienstbesprechung die Assistenten die man nicht besonders leiden kann mit einer langweiligen, zu langen Abschiedsrede nerven? So richtig schön schief mit schlechten Gedicht dabei.

Die Jahre vergingen so schnell, richtig bewusst wurde mir das erst, als mein lieblings- hass Assistent nicht mehr da war. An dem Tag kam ich mir so was von alt vor. Der war so ein bunter Hund am Lehrstuhl. Ein Mensch der unter altem NT4 Server mit sehr begrenzter Speicherkapazität ein Profil hatte (was bei jedem einloggen vom Server kopiert wird), was größer war als ein 2 Gigabyte USB Stick. Jeder Mitarbeiter wurde gebeten, nicht mehr benötigte Daten zu löschen, bzw. nur lokal benötigte Daten auch nur dort zu speichern. Und der Schlumpf kam auf die tollsten Ideen. Ich werde nie vergessen, wie er glorreich versuchte ein Image von mehreren CDs auf den Server ab zu legen und sich dann wunderte, warum der Server erstens nicht wollte und es zweitens mit nem Absturz belohnte.

Nicht jeder Mensch muss sich wirklich gut mit Rechnern und Servern auskennen, dafür gibt es ja solche Leute wie mich, oder halt Administratoren, aber vor einem frisch installierten PC zu sitzen … und sich beim ersten Einloggen zu wundern, warum die Kiste so träge reagiert, weil der Server genug zu tun hat, die massigen, teils überflüssigen Daten erstmals auf dem neuen PC zu laden, ist schon witzig.

Ja das war der Assistent mit den meisten bestätigten „Kills“, ich glaube es gab bisher noch keinen anderen Mitarbeiter, der es schaffte so viele PCs, oder zumindest Komponenten davon dahin zu raffen wie ihn. *leise schnieft*. Oh ja, dieses ungläubige Gesicht von dem, wenn er vor seinem Rechner saß, er den Knopf drückte und sich nichts tat. Unvergessen auch die netten Mails die er schriebt, wo er uns Administratoren freundlich drauf hinwies, dass auf bestimmten Rechnern Sicherheits- Updates fehlten. Er wusste zwar das man so was brauchte, aber was er nicht wusste war, das bestimmte alte Updates zum stopfen von Sicherheitslöchern in neuen längst enthalten waren und nicht mehr extra aufgeführt wurden.

Unser Hauptrechner und Admin Guru konnte sich glaube ich nur schwer zusammen reißen ihn nicht mit einer extra schweren Tastatur zu verprügeln. Wäre das nicht romantisch gewesen? Ich hätte zu den Klängen von „Ode an die Freude“ (mit Paukenschlägen inspiriert durch rhythmisches schlagen einer Cherry Tastatur auf einen Akademiker Schädel) angeregt für meine Prüfung üben können.

Ich werd mich ins Bett verziehen. Einsam und allein. Noch an zwei, drei Menschen denken und hoffentlich einschlummern.

Ein abstrakter Abschlussgedanke drängt sich mir auf. Ich musste gerade an eine Begebenheit zurückdenken die ich in nem Blog schon mal beschrieben hatte. Eine Frau mit nicht gerade kleinen Hintern setzte sich fast auf meinen Schoss.

Ich weiß nicht ob ich es erwähnte, aber diese „zierliche“ Dame hatte Post Klamotten an. Nun zu meiner spontanen Überlegung, zu der ich Damals nicht kam …. Wie kann eine augenscheinliche Postbotin im Außendienst nur so einen breiten Arsch haben? Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die bei Wind und Wetter jeden Tag raus müssen, aber das will gerade nicht in meinen Kopf. Komisch das ich da jetzt drauf komme. Örghs.
9.6.06 00:55


Epilog

Es ist vollbracht. Nur das es mich nicht mit Freude ausfüllt, sondern eher mit einer Mischung aus Stolz und Trauer. Man arbeitet drei Jahre auf einen Tag hinaus, an dem genau ne halbe Stunde Ausschlag gebend sein wird. Ich versteh als Veteran dieser Geschichte die Mythen nicht mehr.

Bei jedem Jahrgang wurde gesagt „Die Zwischenprüfungsergebnisse fließen in die Endnote mit hinein“. So ein Blödsinn. Befragt man Lehrer, oder die eigenen Vorgesetzten, hüllen die sich in Schweigen, vielmehr bekommt man keine klaren Antworten. Angeblich ist das nicht bekannt. Am Ende weiß ich, bzw. wird mir immer klarer das man glaube ich jeden Jahrgang dieses Märchen auftischt, das die Zwischenprüfung in dem Bereich den ich machte Auswirkungen auf die Vornoten haben könnte. Wohlgemerkt, in dem Jahrgang nach mir war dies genau wie bei mir selber immer noch nicht der Fall. Womit ich aber nun nicht behaupten will, das wäre in jedem Modernen Ausbildungsjob so. Es gibt durchaus Berufe wo das so sein mag.

Jeder macht sich halb panisch wegen der schriftlichen Prüfung. Jupp man sollte schon ne gesunde Portion an Ausbildungstechnischen Allgemeinwissen mitbringen, aber so höllisch schwer war es auch nicht. Würde ich zu den Strebern gehören, oder die mit dem im Lieferumfang enthaltenen „Stock im Arsch“, hätte ich richtig gut abschneiden können, aber ich wollte es nicht. Ich gebe es zu, ich war zu Faul richtig zu lernen. Ich habe kaum gelernt, was ausschlaggebend war, ich passte ab und zu in der Schule auf und eignete mir bestimmte Gebiete privat zu, oder aus selbst Interesse.

Der Mythos mit dem Fachgespräch. Man sollte über ein Projekt verfügen was man wirklich selber durchgeführt hat und eine Präsentation, die man glaubwürdig und kompetent rüber bringt. Soweit ist es kein Mythos, aber ich finde Menschen drollig die sich dazu richtig rausputzen oder sich sogar neue Klamotten holen. Wozu denn so was? Es kommt auf das Gebiet an wo man Arbeitet, ob man mehr mit Kabelkanälen und Servern zu tun hat, oder wirklich mit „Kunden“, also man mit Menschen zu tun hat, für die man an Rechnern oder Programmen rumschraubt.

Wir glaubwürdig kommt denn ein Azubi rüber, wenn der in der Ausbildungszeit an Rechner rumschraubt, Server konfiguriert, Mitarbeiter an den Rechner betreut (in normaler lockerer Alltagsklufft) und dann zum großen Tag mit Jackett oder Krawatte erscheint? Ich mag solche „Faker“ wirklich, weil ich langsam dran glaube, das der Schein in der heutigen Arbeitswelt mehr wert ist als wirkliche Arbeit.

Nehmen wir mal zwei Beispiele. Der eine ist der eben beschriebene Techniker, der mit Menschen umgehen kann, aber mehr dazu gedacht ist zu werkeln und das alles am laufen bleibt. Der zweite wäre der Rausgeputzte, der sich nicht gerne dreckig macht, aber sich versteht zu verkaufen. Wer wird genommen? Meistens der mit Anzug. Der erste Typus kann schlecht „bluffen“, der zweite schon.

Damit kein falscher Eindruck entsteht, wenn einer wirklich den ganzen Tag mit Firmen Kunden im Support, oder von mir aus auch Verkauf zu tun hat, so sollte der schon so aufkreuzen wie er es gewohnt ist, rausgeputzt und gepflegter. Was ich nur nicht verstehen kann sind Menschen, die sich zu solchen Prüfungsterminen rausputzen als würde es kein Morgen mehr geben. Man braucht eine gesunde Portion authentisches Auftreten. Mir laufen in der Welt zu viele Typen rum, die sich zu sehr auf Oberflächlichkeiten einen Keulen oder Keulen lassen.

Ach ja, ich hab wegen meinem. betont lockeren Auftreten keine Minuspunkte bekommen. Das hätte man mir bestimmt unterstellen können.

Ich werd mich erstmal ins Bett verziehen. Ich vermisse meine Freundin (sehr) und die Dame aus ner bestimmten Stadt wo ich drei Jahre arbeiten durfte. Hm ja auch ne Holde weit außerhalb von Deutschland. Himmel sonst vergesse ich sie wieder. Also an die letzte Dame geht ein Gruß, sonst entsteht noch ein falscher Eindruck.

Glückwunsch an die Frau aus der Bankenstadt. Ich bin mir nicht sicher ob sie noch mitliest, aber gute Arbeit.
13.6.06 01:48


On the Road again

Ich weiß genau das englische Topics und Begriffe die Spammer und unerwünschten Werbefuzzys auf den Plan ruft, aber dann sollen sie Spaß dran haben hier den nervigen Spammschutz zu ertragen. Gelle?

Ich sitze hier, konnte mich so eben aufraffen mich zu rasieren und sollte ich ganz fleißig sein, werde ich mich sogar unter die Dusche werfen. Das Problem wenn man nicht raus muss … man ist auch nicht mehr gezwungen jeden Tag frisch auf der Arbeitsstelle an zu treten. Ja männliche Ausstrahlung, Tage nicht rasiert und die Frequenz des Kleidungswechsel wird auch „großzügiger“. Bevor die ersten sich in Gedanken vorstellen, das hier nun ein Yeti sitzt und vor sich hin muffelt … die kann ich beruhigen, so schlimm isses nach einer Woche nun auch wieder nicht.

Es gibt einen bemerkenswerten Effekt. Ich esse deutlich weniger und da bei nem gefüllten Kühlschrank. Ich packe weniger Süßkram an. Ich hatte bisher Angst, dass ich Zuhause aus Langweile anfangen würde mehr zu futtern, aber es ist eher der Gegenteil der Fall. Drückt mir mal die Daumen das es so bleibt. Als ich noch an der Uni war, gab es tägliche Abläufe … mit Kollegen zur Frühstückspause, nachmittags hier und mal dorthin (meistens Fastfood) und das ist ja erstmal Geschichte.

Hab ich die Geschichte mit dem Arbeitslosengeld (ich hasse es auf so was angewiesen zu sein) durch, werde ich mich vielleicht sogar in nem Fitnessclub anmelden. Klingt bekloppt ich weiß und jeder Mensch der mich besser kennt wird anfangen zu lachen. Ich hatte mich mal informiert bei nem Laden bei mir in der Nähe und ich muss sagen dass ich positiv überrascht war. Jetzt nicht weil es so günstig wäre, sondern wegen der Ausstattung. Ich kenne mich … wenn ich mich zu sehr an das rumgammeln gewöhne wird es immer schwerer sich auf zu raffen. Das will ich damit vermeiden. Tägliche Abläufe sind wichtig. Ich denke sogar darüber nach in meinen alten Schützensportverein zurück zu kehren.

Ok, das soll’s erstmal gewesen sein. Keine Sorge ich hab noch mehr auf der Pfanne … die Rubriken mit mir in den Öffentlichen Verkehrsmitteln werden zwar wohl erstmal aus Mangel an Erlebnissen auf Eis gelegt, aber dafür gibt’s dann solche Geschichten wie „Spaß mit der Agentur für Arbeit“, „Telefonseelsorge durch die Telecom“ und „Bewerbungen … ich bin keine 25, hab keine 10 Jährige Arbeitserfahrung, aber würden sie mich trotzdem nehmen?“.

So die Dusche ruft, leider ohne meine Freundin, aber man kann nicht alles haben. Euch noch nen schönen Tag da Draußen.
19.6.06 14:49


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