Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Sprücheklopfer

Oh man, ich gebe es zu, das wird eine leichte Alk durchtränkte schreibe. Mir war mal wieder danach. Bevor wieder einige selbst erklärte Moralapostel die Nase rümpfen, denen sei versichert das es nicht Wachkoma mäßig ist. Gemütlich was getrunken und gezockt.

Mich pflichtbewusst über die Spinner aufgeregt, die sich was auf ihre Technik einbilden, obwohl sie nur zuviel vor dem Spiel hängen und jeden Spielefehler ausnutzen können, oder auf Programmierbare Tastaturen zurück greifen können. Nun gut, man soll nicht über Menschen lästern, die sich nur dadurch Annerkennung erhoffen oder Bestätigung suchen.

Der Grund meines Schreibens und damit komme ich auf das Topic zurück (ja der Klang soll im Kopf wehtun). Die Sprücheklopfer. Trockene, schwarze Humorsprüche sind gut, wenn sie aus dem eigenen kranken Verstand entsprungen sind. Was mich in letzter Zeit immer mehr nervt sind Standart Sprüche, oder Zitate die so ausgelutscht sind wie Cocktailgläser eines Menschen der kein Geld mehr hat für neue Cocktails.

Mein Favorit ist folgender Spruch. Irgendwer sagt aus Gewohnheit „Mein Gott“, nein … der Jenige muss nicht gläubig sein, oder besonders From, man ist es einfach gewohnt. Prompt meldet sich immer irgendein Gedankenkünstler mit „Ja was gibt’s?“, meist begleitet von einem süffisant wirkenden Grinsen in die Richtung des sich Aufregenden. Ok, das Grinsen soll süffisant wirken, ich lese nur folgendes darin.:

„Ja da ist mir wieder einer gelungen … ich bin so toll … ich bin so geil … so Wortgewandt ist sonst keiner.“

Ja, es gab selbst eine Gelegenheit, da musste ich grinsen und fand diese Entgegnung witzig …. Ein bis zweimal. Ab da wurde es nur noch peinlicher. Die Leserschaft möge sich nun dabei denken, dass es nicht schlimm wäre, oder sich fragen warum ich da so kleinlich bin. Nun das will ich schreiben. Nehmen wir mal an man hört den Satz von verschiedenen Leuten … nach dem X-ten mal ist er kein Deut mehr witzig, aber man lächelt noch pflichtbewusst.

Wenn dieser Satz allerdings von einem und dem Selben geistigen Tieflieger kommt, in der Eigenüberschätzung, er wäre witzig, wird es mehr als peinlich. Ein Bekannter von mir hat das drauf, bis zum erbrechen. Als ich mit meiner Freundin zusammen etwas zusammen mit diesem Menschen unternahm (er hatte den Gottspruch mir gegenüber bestimmt über vier mal gebracht) … wollte ich nur mich kurz entschuldigen und nach nem Stuhl suchen, dem ich den grinsenden überziehen könnte. Würde man dafür eigentlich mit Notwehr davon kommen?

Ja ich bin verdammt wichtig
Bei diesem Absatz wird einer Grinsen und vielleicht sogar lachen. Ja verdammt ich bin scheisse wichtig!

Man kennt Handymenschen. Ob nun Kino, oder nervtötend in öffentlichen Verkehrsmitteln. Du findest diese Maden überall. Das witzigste ist wirklich … das der meist genannte zweite Satz nach dem Namen nennen der Angerufenen immer der Standort ist, wo sich der angerufene gerade befindet. Handyflat und ein hoher Dispo machen es auch möglich das sich Menschen stundenlang, je nach Akkuleistung lautstark überall unterhalten können. Zu Blöd die binomischen Formeln nennen zu können, aber wie sie ein neuen Klingelton auf das Teil bekommen können sie dir sofort erklären. Ich bin selbst zu blöd die B. Formeln nennen zu können, aber wenigstens hatte ich sie mal und könnte sie innerhalb von 5 Minuten ergoogeln.

Ich war auf nem Videoabend der echt Laune machte. Wer ne Freundin hat, die weiter weg wohnt, oder nicht dabei sein kann wird wissen, dass man sich SMS schreibt. Nun ein Bekannter brachte mehrmals den Spruch … „Oh da ist wohl wer wichtig?“. Er hat es nicht böse gemeint (nehme ich jedenfalls an), aber es nervte nach dem zweiten mal.

Ich gestehe vorher, dass ich ein gefallener Handyhasser bin. Als ich anfing zu arbeiten hab ich mir von dem fürstlichen Gehalt als erstes ein Handy angeschafft, weniger um damit zu prollen, sondern einfach nur auf Spätschicht erreichbar zu sein.

Bin selbst genervt wenn Menschen in meiner Umgebung dauernd am tippen sind, oder unter grausam tönenden Klingel oder SMS Töne Nachrichten bekommen.

Was ich aber langsam noch mehr hasse sind diese abgestandenen Sprüche dazu. Penisverlängerung … Wichtig sein usw. Man kann mir gerne sagen das es stört, oder mich bitten auf zu hören, dann aber bitte direkt. Das respektiere ich. Keine versteckten Botschaften von Menschen, die selbst aber stundenlang am Rechner hängen um mit Frauen zu chatten. Dann doch lieber ein „Steck das scheiss Handy weg“.
3.10.06 03:09


Die Liebes Glücksritter

Ich fühle es gerade kreativ über mich kommen. Anders ausgedrückt ich hatte zuviel Kaffee und muss mit einem coffein Schock klarkommen. Wenn zumindest meine Finger sich schnell bewegen können, kann ich es überleben. Der Grund für meine Schreibe sind Blogs von Bekannten und Freunden könnte man sagen, obwohl ich mir nicht mal mehr sicher bin, ob man das „Nur“ noch Chatbekannte nennen kann, oder wirkliche Freundschaften, wenn eher so lose. Man schreibt sich alle paar Tage mal was und das letzte mal hat man sich vor Monaten gesehen.

Ich wundere mich wie manche Menschen so weitermachen wie eh und je. Vor Jahren handelte ich was liebes Angelegenheiten und Vertrauen betraf genauso. Nun frage ich mich ob dazu lernen nach Mensch und Charakter wirklich so unterschiedlich ist. Ist Erfahrung sammeln und dazu lernen keine kontinuierliche Sache? Ähnlich wie bei Computerspielen, wo man mit dem Held der Geschichte automatisch Erfahrungspunkte dazu bekommt und diese später verteilen kann auf die eigenen Eigenschaften?

Ein einfaches Beispiel, du gehst regelmäßig einkaufen. Folglich müsstest du ein Gefühl dafür entwickeln welche Preise gut sind und auf Anbote achten. Im nächsten Schritt machst du Erfahrungen mit der Qualität und was du wirklich brauchst. Du verinnerlichst dir die alte Regel, dass man nie einkaufen gehen sollte wenn man Hunger oder Durst hast.

Müsste es dann nicht auch in der Liebe und dem vergebenen Vertrauen so sein? Oder sehe ich das von einem falschen Standpunkt aus? Neigen manche dazu immer wieder auf Blender oder falsche Traumfiguren rein zu fallen, weil sie Hunger haben? Hunger nach Liebe, Geborgenheit und ein Gefühl zu Jemanden zu gehören? Ja ich weiß, grausame Grammatik. Was ich häufiger bemängelte war die Selbstlüge bezüglich der inneren Werten. Du bekommst keinen Partner wenn du bäh aussiehst, oder es müsste schon ein Zufall sein, bzw. das kennen lernen über Dritte, die sozusagen Führsprache halten. „Gib ihm/ihr ne Chance, er/sie ist eine Seele von Mensch“.

Die wenigsten Menschen auf Gottes weiter Erde (ich hab nen hang für kitschige Einleitungen), sagen wir mal in diesen oberflächlichen Industrie Nationen, gehen wirklich unvoreingenommen auf andere Menschen zu. Nein Moment, sagen wir mal bei der Suche nach Partnern und Intimfreundschaften, oder Affären Kandidaten. Ob wir es wollen oder nicht, jeder noch so starke Charakter in unseren Breitengraden ist irgendwo vorgeprägt oder es haben sich bestimmte Bilder eingebrannt. Es kommt auf die Erfahrung und die Einstellung an, wie sehr wir uns davon beeinflussen lassen will ich behaupten.

Aber zurück zum Thema. Ich finde es interessant wie viele Menschen in meiner Umgebung und Bekanntenkreis zu Glücksrittern geworden sind. Irgendwann schüchtern gewesen und Heute auf einmal …. Ja ich hab es mit dem oder ihr versucht, aber es war mehr ein Spaß. Im gleichen Atemzug kommt irgendwann die Erkenntnis, dass man auf anderem Gebiet wieder auf die Falschen gesetzt hatte. Das pflichtbewusste wehklagen wird angestimmt um unter Garantie einige Tage oder Wochen später wieder mit innerlichen Hurra Gebrüll auf die nächsten an zu springen. Da finde ich es fast schade dass ich vom Markt bin, weil mein Leben in dem Zusammenhang verdammt ruhig geworden ist. Bleibt mir nur den Beobachter zu spielen, mich am Kopf zu kratzen und innerlich Wetten ab zu schließen, wie oft manche noch vor die Wand semmeln. Es ist nicht böse gemeint, mein Leben ist auch nicht perfekt. Ich sehe es mit einem Zwinkern.

Hm eines kann ich nicht lassen. Wenn sich die Person wieder (deren/dessen Blog mich dazu anregte) erkennt und es mir in den Kommentaren hinterlässt oder ICQ schreibt, darf mich bei einem möglichen Treffen in den Hintern treten, oder ich gebe der Person ein Bier oder Cocktail aus. Ausgenommen ist Witzzard, der ist nur scharf auf das freie Saufen, hm selbst wenn es nicht das saufen wäre … der würde mir auch so gratis nen Tritt in den Hintern geben wollen *zwinker*.
6.10.06 15:19


Schlimmer als im Sandkasten

Mein ich das nur, oder durchzieht das Leben immer wieder auch vergleiche mit kleinen Kindern? Erwachsene können sich manchmal alberner Streiten, oder nen Aufstand um bestimmte Dinge machen als Kinder hab ich den Eindruck. Was macht da das erwachsen sein eigentlich aus? Das Arbeiten, das für sich selbst Verantwortung tragen? Irgendwie muss es so was sein, weil sich erwachsene Gefahren und der Tragweite eigener Aktionen eingentlich bewusst sein müssten.

Geschlechtsreife ist jedenfalls kein Anhaltspunkt fürs erwachsen sein, Teenager poppen ja schon rum wie so manch läufiges Tier. Sie werfen ja auch wie manche Tiere. Wo ich mich da immer frage was aus der Schulaufklärung geworden ist. Als ich damals … vor dem letzten Kontinental Drifft, irgendwann mal in einer 10 Klasse war, wurden wir von unserem Lehrer zu Pro familia geschleppt und da gab es dann so was wie mit geschlossenen Augen nen Gummi über nen Holzdildo zu ziehen.

Ja das waren Zeiten, es gab glaube ich fünf Sender, drei davon waren die Öffentlich Rechtlichen und Aufklärung oder auseinander setzen mit Sexuellen Reizen war für mich zumindest ein Fremdwort. Anders ausgedrückt bevor ich mich selber in die Sch***** reite. Was man so kannte waren diese kindischen Jucken in der Lederhose und andere Filmische Meisterwerke, die aber alle erst nach Elf kamen.

Aufklärung gab’s also in der Schule und von den Eltern, sofern sie sich trauten.

Zurück zu den Holzimitat und den drüber zu ziehenden Verhüterlis.

Als ich da so saß und damit konfrontiert wurde, wurde mir bewusst dass ich eher Angst vor Sex bekommen würde. Erstens du warst selber gerade mal Stolz über den ersten Flaum am Kinn, den man natürlich sehr männlich abrasieren musste … weil … wirkte Kerl mäßiger und zweitens hielt sich das Gerücht, das man per abrasieren die Haare schneller zum kräftigen wachsen anregen würde

Drittens war eine reine triviale Frage …. der Holzdildo war so ein Totschläger Teil und man selber war eher durchschnittlich bestückt. Die Frage ob das Teil dem durchschnittlichen männlichen Geschlechtsteil wirklich nachempfunden war, traute sich natürlich keiner zu fragen.

Was ich an dem Besuch bei Pro Familia gemein fand. Die Mädchen unserer Klasse gingen viel lockerer an die Sache dran. Waren sie sich da schon bewusst, dass es Frauen beim Sex einfacher haben würden? Ich gehe nun von dem Fall aus, das sich der Kerl alle Mühe gibt und sich seiner Verantwortung bewusst ist und das Verhüten übernimmt. Der Kerl muss die Dame seines Verlangens in Stimmung bringen, die richtige Atmosphäre schaffen und dann das mit dem Gummi und dem erregt bleiben, wenn nicht alles so klappt wie geplant. Ich glaube das hatten da manche der jungen Frauen im Hinterkopf … naja und sie sahen in die teilweise doch angst geweiteten Augen der männlichen Klassenmitglieder.

Bevor ich nun wieder ins Labern verfalle. Gibt es so was wie Aufklärungsunterricht nicht mehr? Keine Besuche mehr bei solchen Einrichtungen wie Pro Familia? Ich sehe gerade in meiner nicht gerade so reichen Gegend immer mehr Kinder, die eigene Kinder haben.

Mich würde nicht mal wundern wenn die in der 10ten Heute keine Aufklärung mehr brauchen und da die ersten Schwangeren sitzen. Oder der Lehrer die Klassenschlampe nur zu bitten braucht sich breitbeinig vorne auf den Pult zu setzen um die Geschlechtsorgane der Frau betrachten zu können. Während sich dann der berüchtigte Klassenmacho und Stecher (beide Ausgaben gibt’s glaube ich in jeder Schulform) schon mal fertig macht, den nicht ganz so mutigen und entwickelten der Klasse zeigt, wie wo was abgeht.

Mit so einem Gelaber wie … das sie sich damit die Zukunft verbauen, will ich nicht mal anfangen. Es erschreckt mich nur im Sommer manchmal doch, das du unter 16 Jährigen Weibsen da rum rennen hast, bei denen du ohne viel Mühe fast alles sehen kannst. Weil Minni minnimaler Rock, Stoffstreifen Slip und keine Scheu sich offenherzig zu bewegen.

Das gerade ich da Moralisch die Nase rümpfe mag wieder sprüchlich sein, aber selbst ich hab meine Grenzen. Was nutzt dir ein soweit ausgewachsener weiblicher Körper, wenn ihre Kindlichen Seelen fast tot sind und du den Anschein hast, sie haben für das erwachsene Getue zu schnell zuviel Geopfert? Ne das muss nicht sein, da empfinde ich Mitleid und wende mein Gesicht lieber ab, oder schüttle den Kopf, weil die nicht im entferntesten ahnen können, das so ein Auftreten oder früher Sex nicht alles ist.
10.10.06 14:47


Der Tag des Murmeltiers ... wieder mal

Lange konnte man hier nichts lesen, ne Mischung aus Faulheit und nicht da sein wird’s erklären. Doch nun zum Thema was mir so ein wenig unter den Nägeln brennt. Es ist kein neues oder besonders kreatives Thema. Manche der geneigten Leser/innen werden bestimmt den Film mit gleichen Titel kennen, bzw. ähnlichen Titel. Die Geschichte ist kurz erläutert, ein Typ erlebt immer wieder den gleichen Tag. Er weiß lange Zeit nicht was das soll, bringt sich sogar auf verschiedene Weisen um, weil er keine Lust mehr auf den immer gleichen Tag hat. Am Ende gibt’s natürlich ein Happyend.

Warum ich gerade Heute auf den Titel komme? Ich war ein paar Tage ausgenockt kann man sagen. Gut das hat nichts speziell mit dem Thema zu tun, aber mich erreichte, als ich den Computer anwarf ne Instantmessenger Nachricht von einer nicht gerade so hellen Dame. In dieser Nachricht wurde ich gefragt ob ich wüsste wie es einem Bekannten von mir gehen würde und ob ich wüsste warum er sich nicht mehr bei ihr melden würde. Eingeweihte werden vielleicht wissen welchen Bekannten ich meine und welche Dame es gewesen sein könnte. Nen tipp … der Bekannte hat den Codenamen Troll und die Dame stammt aus ner alten Chattergemeinschaft die schon Jahre tot ist.

Was soll man auf so eine Frage antworten, vor allem wenn man weiß dass die Frau richtig gehend naiv und dumm ist? Ich würde es gerne netter ausdrücken aber es geht einfach nicht. Es soll auch nicht so bösartig rüberkommen, aber man kann es einfach nicht anders beschreiben. Hm oder vielleicht mit Gedanklich benachteiligte Person? Hobbys … Erkenntnisse und Verstandsbezogene Erfahrungen vermeiden? Na egal, ihr wisst wie ich das meine.

Der gute Armi und der böse Armi
Sagen wir es so, als ich Anfang letzter Woche aus dem Rennen war sind mir wieder mal zwei drei Dinge klar geworden. Das übliche war, das ich glaube, das uns manche Dinge im leben einfach zu selbstverständlich geworden sind. (ja ich weiß, ein schlimmeres Klischee gibt’s nicht an pseudo Erkenntnissen *zwinker*). Ferner richtet man im Leben gerne das Augenmerk auf ne Menge Blödsinn was einen selber nicht weiter bringt. Ich versuche es kurz zu umreissen:

Man versucht es den meisten Menschen Recht zu machen, bietet sich zu sehr als Sorgen und Liebeskummer Tante für Idioten (männliche wie weibliche) an und spielt Anrufbeantworter für Beziehungsgehemmte Menschen die selber nicht ehrlich zu sich oder anderen sind.

Nehmen wir mal als Beispiel den Bekannten, weil es sich gerade wie nackte Brüste in einer Nacktbar anbietet (Ich hab zuviel „Eine schrecklich Nette Familie“ gesehen ich gesteh es lieber direkt).

Der Bekannte um den es geht ist so ein Typ von Mensch, auf den man sich eigentlich in Notfällen verlassen kann. Menschlich gesehen ist er soweit ok, wenns nicht gerade um Frauen, oder um Schenkelklopfer Witze geht, wo um die Jahrhundertwende schon keiner mehr drüber gelacht hat, aber ich schweife zu sehr ab. Dieser Bekannte versucht wirklich bei allem Weiblichen zu landen, was einigermaßen aussieht und zumindest rudimentäres Interesse an ihm zeigt. Auf Deutsch nicht direkt schreiend diesen Teil der Weltkugel verlässt wenn er auf der Bildfläche erscheint. Nein bevor Fragen aufkommen … er ist nicht hässlich und eigentlich in Ordnung, es ist mehr seine aufgesetzte Machoart die ihn durchknallen lässt.

Dieser Bekannte lässt nichts unversucht sich eine Herzensdame zu erobern. Er geht nicht gerade in Bars oder Discos wie es andere machen, nein. Er benutzt Chat und Onlinespiele um Frauen kennen zu lernen. Soweit auch nichts kurrioses gebe ich zu. Diese Dame die ich anfangs erwähnte gehörte auch mal zu dem Kreis der erleuchteten. Er hätte sich überschlagen alles für sie zu machen (hm unromantisch brutal zu sagen … um sie vögeln zu dürfen) … na ja bis er selber irgendwann merkte, das die dämlich und oberflächlich ist. Der Bekannte wäre aber nicht der Bekannte wenn er nach dem einen oder anderen Misserfolg weiter machen würde. Die „abgelegten“ können nur dann bleiben wo der Pfeffer wächst … nach dem Motto … wenn ich meine Augen schliesse, sehe ich die anderen nicht mehr und sie können mich auch nicht mehr sehen.

Und die Moral an der Geschichte?
Ich frage mich selber warum wir Menschen uns immer so vor der Wahrheit drücken. Wie schwer es uns fällt gerade bei solchen Geschichten die Karten auf den Tisch zu legen und zu sagen … Nein es ist vorbei. Die hatten soweit ich weiß nie was miteinander. In dem Zusammenhang ist es besonders Doof das ich die Dame aus meiner Chatvergangenheit leider auch kenne, aber mich zum Glück nie an die ran geworfen habe.

Was soll ich ihr sagen? Höfflich drauf hinweisen das es dem Bekannten zwar gut geht, aber ich auch nicht weiß, warum er sich nicht bei ihr meldet? Genau das habe ich getan, aber ich bin ernsthaft am überlegen ihr einfach mal platt vor dem Kopf zu sagen, bzw. sie zu fragen ob sie selber nicht merkt, das sie einfach bei dem nicht mehr angesagt ist und er wie ne Karawane weiter gezogen ist, an der nächsten Frau in nem Onlinespiel dran ist. Solange bis er scheitert und wieder weiterzieht usw. usw.

Gedanklich ist das genau mein Murmeltiertag. Dinge und Menschen die sich nicht ändern werden.
24.10.06 14:59





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