Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Nicht berechenbar

Manches sollte man berechnen können, es geht aber nicht. Könnte man sich nicht ne Menge Zeit, seelische Schmerzen und vor allem Geld sparen wenn man einiges vorher berechnen könnte? Ich neige leider nicht dazu gut rechnen zu können, oder allzu gut kalkulieren zu können. Was ich beleuchten möchte in den nächsten Zeilen sind Beziehungen und die Liebe an sich.

Ein ziemlich ausgelutschtes Thema nur immer wieder aktuell. Ist man in der Lage nach sagen wir mal 20 Jahren Erfahrungen zu sagen, ob ne Beziehung hinhaut oder nicht? Wie sieht es mit den „nötigen“ Fehlversuchen aus? Stumpfen sie uns nur ab, oder gibt es die berühmten Risse im Inneren, die uns vorsichtiger werden lassen, bis wir uns irgendwann überhaupt nicht mehr richtig lösen können und dann nur ne Beziehung eingehen um nicht alleine zu sein? Bleibt man dann auf der anderen Seite vielleicht lieber ein ehrlicher Single? Der geht keine Beziehung ein nur um was zu haben. Richtig fröhlich wird das Singledasein aber bestimmt auch nicht. Sex ist wichtig für die Fortpflanzung, er kann geschehen ohne liebe, auch wenn sich manche Menschen sehr dagegen wehren wollen. Also ich meine gegen diese Argumentation … nicht das ein falsches Bild von mir aufkommt.

Nun könnte man wieder versuchen gegeneinander auf zu rechnen. Was ist einem wichtiger? Ich wette das über die hälfte meiner Bekannten und Freunde direkt sagen würden … ohne Sex würde es nicht hinhauen, aber er wäre nicht bestimmend, besser gesagt ausschlaggebend. Zählen dann die oft zitierten inneren Werte? Was wäre wenn man sich mit der Zeit in das Aussehen von jemanden verliebt hätte und nur sekundär in den Charakter? Was macht man denn dann? Ja ich weiß, das klingt wieder typisch Männlich. Oberflächlich und notgeil. Nur was machst du wenn du ne Beziehung hast, wo die Partner einen himmelweiten Unterschied in den Erfahrungen und Allgemeinwissen haben? Wenn man sich keine zwei Stunden am Stück unterhalten kann und der etwas … sagen wir mal der jenige, der mehr Interesse an Wissen und Bildung hat auf die Uhr schaut und sich so was denkt wie „Hoffentlich dauert das Gespräch nicht mehr so lang“. Kann man diesem Partner vorwerfen dass er oberflächlich ist, oder nur eine Pflicht erfüllt? Wäre das dann wirklich noch Liebe, oder gibt es verschiedene Intim bezogene Liebe? Ich spare mir mal die Witze mit den einsamen Bauern und seinen Schafen … ähm egal. Das es verschiedene Arten von Liebe und Zuneigung gibt ist klar. Nicht alle sind Intim oder Geschlechtlich.

Ich meine, wie sehr können wir unsere eigenen Meinungen und Interessen zurückhalten um den Menschen gegenüber nicht zu verletzten, oder vor den Kopf zu stoßen? Was ist die wahre Liebe? Wie viele Versuche braucht der durchschnittliche moderne Mensch bis er was passendes findet? Wie viele Beziehungen halten länger als einige Monate oder wenige Jahre? Man soll sich natürlich geben und nicht krampfhaft zurück nehmen in einer Beziehung, aber wo liegen die Grenzen?

Rechtfertigt eine Beziehung übermäßigen zu ertragenden Stress, oder das man selbst für Blinde erkennbar häufiger mal schlecht drauf ist, weil man wieder mal einen Streit um eigentliche Kleinigkeiten führte? Warum kann es nicht so laufen wie bei der besten Freundin, oder normalen Freundinnen gesamt? Woran liegt es da, dass das Streitpotential soviel geringer sein kann und ist? Liegt es daran weil kein Sex im Spiel ist? Weil höchstens ne WG im Gespräch ist, aber der Partner regelrecht verlangt das man zusammenzieht? Selbst wenn man sich unter guten Freunden mal an die Köppe bekommt, ist das häufig nach einigen Tagen wieder gegessen, das kann manchmal die Luft reinigen. Bei manchen Beziehungen streicht so was aber der Partner, oder Partnerin bei späteren Konflikten wieder aufs Brot.

Ich kenne nur sehr wenige harmonisch verlaufende Beziehungen. Da blicke ich mit Neid drauf muss ich gestehen. Wenn es dort Reiberein gibt, enden sie aber seltener in nem Kaskadenkonflikt … wenn ein Wort das nächste herauf beschwört usw. Wie oft zündet man am kurz vor dem Ende solcher Diskussionen die Verbalen Atombomben? In dem Moment wo der Knopf gedrückt wurde, merkt man sofort das man einen Fehler gemacht hat. An der Stelle möchte ich die geheimen und bestimmt illegalen Suchmaschinen verschiedener Geheimdienste grüssen, die bestimmt auf gewisse Wörter und Sätze anspringen.

Ich überlege hin und her ob meine noch ne Zukunft hat. Manchmal predige ich, beschwöre und flüstere, doch es findet nur selten gehör, oder wird wirklich so verstanden wie ich es eigentlich meinte. Grob gesagt was soll man machen wenn der Kommunikationscode den jeder von uns hat, von der Gegenstelle nicht vollständig oder richtig decodiert werden kann? Ich halte meine Freundin deswegen nicht für begriffsstutzig, aber sie hat ein anderes Umfeld, ein anderes Alter, andere Interessen. Gegensätze müssen sich nicht anziehen, ich glaube wer den Satz geprägt hat sollte man noch Postum in den Hintern treten. Ich halte solche Weißheiten langsam für romantischen Stuss. Früher waren es ne Art Durchhalteparolen, Heute verleitet es mich nur noch zum Schulterzucken und innerlichen Vogel zeigen.
3.12.06 17:36


Wie die Zeit verfliegt

Da nimmt man sich vor, zu wirklich mal aktuellen Themen was zu schreiben und dann vergeht die Zeit auf einmal so schnell, als hätte einer aufs vorspulen gedrückt und die normale Play Taste nicht wieder gefunden. Ich glaube um ein wenig meine Gedanken zu ordnen und euch die Zeit zu vertreiben, geh ich auf zwei Fragen los.

Smalltalk
Wie man es kennt, hat man Langweile meldet sich von alleine kein Arsch. Will man gerade was machen (ICQ aus, eventuell sogar den ganzen Rechner), fängt es an zu blinken, oder man bekommt ne Mail. Ich für meinen Teil bin nicht unhöfflich und versuche denjenigen so höfflich aber bestimmt los zu werden wie es nur geht. (nein damit ist kein Cousin gemeint und auch keine liebe Bekannte aus dem Nord Osten). Es ist ein … eigentlich auch guter Freund mit dem ich ab und zu mal zocke, oder mit dem ich auch schon öfters gefeiert habe.

Irgendwie hab ich das Gefühl das der sich bei mir nun immer meldet als wäre ich ne Stechuhr. Ist er Online und sieht mich, blinkt ein Fenster. Komme ich gerade online und er ist da und sieht mich. Blinkt ein Fenster. Dann bekomme ich Geschichten vorgesetzt die für ihn eine gewisse Relevanz haben, die für mich persönlich aber eher uninteressant bis langweilig sind. Selbst mit einem berühmten wink eines Zaunpfahles bekommt man ihn nicht dazu, nach zu denken ob die Geschichten mich überhaupt interessieren könnten. Auch sarkastische Fragen, ob ich ne Art Pförtner sei, bei dem er sich immer An und Abmelden muss fruchteten nicht. Ich mag ihn, aber manchmal nervt er nur noch.

Onlinewelten = Zeitkiller
Ich werfe nicht den ersten Stein, würde ihn mir nur selber gegen den Kopf knallen können in der Hinsicht. Ich verstehe bis heute nicht wie sich Menschen freiwillig soviel Zeit aus den Rippen leiern können für gewisse Games im Netz. Um vorweg schon zu gestehen, ich zocke auch gerne im Netz, aber dann so abgeschlossene Geschichten. Dank Herrn Beckstein in der Presse auch Killerspiele genannt. Achja, der Bayer versucht sich über das Thema wieder mal in der Presse hoch zu ziehen, aber das kann auch nur eine Vermutung sein.

Also um zum Thema zurück zu kommen, es sind so Spiele … da lockt man sich auf verschiedenen Servern ein, zockt und nachdem man keine Lust mehr hat, lockt man sich aus und manchmal spiele ich tage lang nicht, oder es kratzt mich nicht mehr, wenn ich einmal zu lange in dem Universum war.

Anders sieht es aus bei Zocks die ne fortlaufende Story, oder „Quests“ haben. Ob nun unbezahlt oder mit monatlicher Gebühr. Ob nun auf Bonbongrafik basierend , oder fast nur Text. Ich hatte eine Phase da hab ich diese Spiele auch gezockt und hatte meinen Spaß, aber irgendwann lockten die mich nicht mehr hintern Ofen vor.

Genauso verhält es sich mit diesen explosionsartig aus den Boden geschossenen Online Browser Games. Spiele die man mit Hilfe eines Browsers spielen kann, ohne irgendwas anderes installieren oder einrichten zu müssen.

Dieser oben beschrieben Bekannte spielt zum Beispiel so ein BG schon in der vierten Runde. Ist da bei irgendeiner Vereinigung und verschwendet da soviel Zeit drauf dass ich nur noch den Kopf schütteln kann, wenn er mal wieder anfängt davon zu reden und das es ja so stressig ist. Ich hab zwei, drei von diesen Spielen auch schon probiert und meine Meinung darüber ist vernichtend. Man muss sich das so vorstellen, man hat einen Spieleaccount und je nach Spiel hat man verschiedene Optionen. Man baut, forscht, schließt Allianzen, führt Kriege und plant Überfälle. Da diese Spiele 24 Stunden am Tag laufen. Es läuft aber im Grunde alles auf das gleiche raus. Du bist am erfolgreichsten, 1. um so häufiger du am Tag in das Spiel schaust und eingreifst und 2. in was für einer Allianz du bist. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die besten Spieler kein anderes Leben haben können. Da wird man dauernd nur Nachts attackiert, weil da normal lebende Menschen schlafen und es werden die miesesten Tricks benutzt um bloß erfolgreich zu sein.

Der Bekannte beklagte sich mal drüber das er Mitten in der Nacht von einem Spiele – Allianzkollegen auf Handy angerufen worden ist, weil ein Angriff drohte. Ich möchte Niemanden was unterstellen und auch nichts Böses, aber mal kalt ausgedrückt, wie Langweilig muss mein Leben sein, das ich mich in so was, so sehr involvieren lasse? (sicher, Geschmäcker und Hobbys sind unterschiedlich) Der Bekannte geht studieren, arbeitet in den Semesterferien, hat eine nette Familie, nur ich glaube dem fehlt ne Freundin die ihm dann Nachts, sollte so ein Anruf noch mal kommen, in den Hintern treten kann, damit er Normalität spüren kann.
11.12.06 23:47


Besinnlich

Ich wollte eher was schreiben, auch mehr bzw. regelmäßiger. Ne es haute nicht wirklich hin. In der neuen Stelle war ich zeitweise von Auftrag zu Auftrag unterwegs. Da ich in dem Job nicht wirklich eingearbeitet war, bin ich die ersten Einsätze nur mit gelatscht und versuchte so viel auf zu schnappen wie nur möglich. Das ich dann dabei eher aussah wie bestellt und nicht abgeholt muss irgendwo einleuchten. Das wiederum nahm ein Verwandter von mir richtig lustig auf. Mir eher peinlich, das ich da nicht viel machen konnte, meinte er mich dann auf der Weihnachtsfeier bloß stellen zu können, weil ich was beiläufig über Studenten sagte. Das witzige daran war dann mehr oder weniger, das er im Getratsche von unseren Tanten unterging. Ich glaube ein schweres Bombardement wäre in dem Gelaber gescheitert.

Der Geist der Weihnacht
Oh man, ich finde immer noch das dieses Empfinden an den Menschen liegt, aber bestimmt nicht an dem Kitsch und Kommerz. Vor einigen Tagen war ich mit zwei guten Freunden auf nem Weihnachtsmarkt. Der Markt war annehmbar, aber die Menschen wirklich nicht. Menschen rennen dich fast über den Haufen. Mütter fahren dich mit den Kinderwagen an und schauen dich auch noch so an, als hättest du die extra angerempelt. Das ist nichts für mich, ich muss mich nicht selten schwer zurück halten nicht irgendwas extrem fiesen zu solchen Perlen der Evolution zu sagen. Diese besondere Stimmung liegt wirklich an den Menschen mit denen du Zeit verbringst. Ich möchte es nicht missen müssen. Was ich hasse ist die teilweise echt dreiste Geldmacherei, oder gedankenlose Mitmenschen die mitten im besten Getümmel stehen bleiben um erstmal zu Tratschen, oder so laufen, das du es manchmal nicht verhindern kannst die leicht an zu rempeln.

So das war erstmal gedacht um zu zeigen dass es mich noch gibt. Auch wenn die Arbeit durchwachsen ist, glaube ich nicht das ich da soviel mehr zum schreiben kommen werde. Ich werde mich lieber mit meiner jüngeren Kollegin unterhalten, als mich im eigenen PC zu vergraben. Ich glaube in gewissen Belangen werde ich mich nie ändern. So dann wünsche ich noch schöne Feiertage, erholt euch gut, so fern ihr es könnt und dürft.
25.12.06 01:24





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