Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Käsestöckchen (wie drollig)

In der Welt der Blogger schmeißt man zurzeit mit Käsestöckchen um sich. Man zählt dabei 5 Dinge auf die "noch niemand von einem wusste" linkt den Blog von dem man das Stöckchen zugeworfen bekommen hat, und linkt 3 Blogs welchen man das Stöckchen zuwirft. (Soweit das eins zu eins übernommene).

Mal überlegen, brauchten eigentlich die Neugierigen Onkel und Tanten die sich so was wieder ausgedacht haben eigentlich ne eigene Kreativen Abteilung, oder reichte ein leichter Bierrausch unter dem Motto: „Was sie eigentlich nie wissen wollten, aber trotzdem sich getraut haben zu fragen“

Eigentlich sollte Jeder der gewillt ist den Blog hier zu verfolgen, oder die Leser/innen die sich nun schon über zwei Jahre mit mir hier herum quälen wissen was ich für „Dunkle Seiten“ habe. Aber nun gut, nun folgt eine nicht ganz so ernst genommene Beantwortung der fünf im verborgen gebliebenen Geheimnisse.

Stöckchen bekommen von

- Dummchen

5 Dinge die bisher niemand über mich wusste

- immer wenn ich in einem langen heißem Bad sitze und langweile bekomme, simuliere ich einen Whirlpool, verrate aber nicht wie
- ich stehe voll auf Hodensack peeling, nichts geht über eine Pinzette und die Behaarung an der Stelle … hurra das schafft Abhärtung *grunz*
- ich hab Unsummen an Leergut bei mir gebunkert, bin aber zu faul alles irgendwann wieder ein zu lösen. Also habe ich mir schon einen Thron aus leeren Bierflaschen gebaut und nächsten Monat kommt der Nachbau des Kölner Doms hinzu.
- seit dem Besuch meiner Freundin weiß ich wieder was mir gefehlt hat (was ich eigentlich immer schon hatte vorher), mein eigenes Bett und meine Ruhe darin *dümmlich zwinker*(ja ich kann mir die Buh Rufe schon vorstellen)
- ich träume manchmal davon, mich ohne Kater am nächsten Tag betrinken zu können und dann ohne mögliche Strafe so was vom Leder ziehen zu können.

Das Stöckchen werfe ich weiter zu:
Keiner armen Sau zu um sie zu nötigen sich virtuell zu Outen.
Hab es nur gemacht weil ich ein paar Minuten Leerlauf hatte und zu faul war, mir ein eigenes Thema aus zu denken.
2.1.07 13:39


Holt die Badehose raus

Übertrieben, es sei denn man schnattert sich gerne auf lange Sicht gesehen ein ab, aber das Wetter ist bekloppt. Ich wünsch mir nicht gerade nen Schneesturm mit Tage langen Glatteis aber das hier wird langsam grotesk (wieder ein kompliziertes Wort untergebracht)*stolz auf sich ist*. Das ist vor allem dann störend wenn du ab und zu Draußen unterwegs bist um dann wieder in teils stickige Buden und Gänge zu kommen. Hoffentlich hört das Mischbad an regen und mal grau in grau auf. Ich gehöre nicht zu den Leuten die direkt hysterisch werden, wenn sie mal zwei Tage keine Sonne sehen, aber wenn du mit Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, geht einem das schon auf den Geist. Dabei sollte ich bemerken das aus meinem kleinen handlichen Schirm langsam eine Art Sadomasogerät für den Kopfbereich geworden ist. Der zusammenklappbare Schirm ist schon so alt und verborgen das man sich mit einigen losen Metallstrippen prima in die eigenen Augen hauen kann, oder sich die wahlweise auch in die Kopfhaut rammen kann.

Negative Energie messbar?
Es ist nicht wirklich neu, aber man sieht morgens nicht ein einziges Lächeln. Na ok, Ausnahme sind Menschen die mit Kollegen unterwegs sind. Nur ansonsten bekommste da schon ein wenig gefühlsmäßig von ab meiner Meinung nach, wenn du in ein Meer von ausdruckslosen und teilweise schon fast feindsinnigen Augen schaust. In dem Zusammenhang frage ich mich gerade, wie noch mal die Umfrage zu dem Thema war, wie viele Menschen in Deutschland wirklich in ihrem Traumjob arbeiten. Es ist schon mies, wenn man sich und seinen Körper jeden Tag aufs neue Verkaufen muss, um sich das eine oder andere erlauben zu können. Ich bin aktuell zufrieden, aber das berühmte „es könnte besser sein“ schwingt immer unterschwellig mit.
9.1.07 09:22


Ein Feierabend

Ich schlurfe leicht gelangweilt Richtung U-Bahn Station. Ich weiß dass ich die nächste bestimmt nicht bekommen werde, weil ich auf der Entfernung schon dieses nervige Blinken sehe. Die Bahn in meine Richtung bräuchte nur noch eine Minute. Was solls? Die fahren eh im 10 Minuten Rhythmus. Ich latsche gemütlich weiter. Als ich an der Station ankomme freue ich mich im ersten Moment, die letzte Bahn steht noch da und solange die da ist, kann die andere nicht einfahren. Der natürlich cleveren Leserschaft wird hier was aufgefallen sein.

Das irgendeine Störung vorliegen muss hab ich auch erst zwei drei Augenliedschläge später realisiert. Am Bahnsteig angekommen bemerke ich zwei Dinge. Die Bahn ist überfüllt und steht länger als normal, und auf der einen Wartebank sitzt ein Kollege den ich eigentlich bisher froh war nicht wieder getroffen zu haben, seitdem ich wieder an der Uni bin.

Kann ein Feierabend mehr im Arsch sein frage ich mich? Ja kann er, er sieht mich direkt und grinst schon in meine Richtung. Neben ihm sitzt ein noch Azubi aus unserer Abteilung den ich auch schon gesprochen und etwas kennengelernt habe. Er sieht auch nicht gerade erfreut aus neben dem Kollegen zu sitzen. Zur Person des Kollegen, ich glaube wir alle kennen diese Art von Menschen. Keiner der Sie kennenlernt will länger als nötig Zeit mit ihnen verbringen, oder sich ihr Geprahle und Gelabere antun.

Ich glaube diese besondere Spezies lebt ähnlich wie Vampire nur von der Aufmerksamkeit und dem Leben anderer Menschen. Da hilft kein gelangweiltes zu Boden schauen, keine Andeutung das einen der Kram den der da ablässt nicht interessiert. Der Typ ist nur über Beziehungen von Papi und Stief Mami in die Ausbildung und dem späteren Job gekommen und neigt dazu ein Kameradenschwein zu sein. Immer wenn er erzählt, das auf den Partys wo er war soviel abgegangen ist und er ja sich ordentlich ein gebechert hat, kann man sich sicher sein, das er als Mauerblümchen irgendwo am Rand stand, während vorne ne fast schon orgiastische Fete abging. Er erzählt auch immer gerne was vom saufen … von einem glaubwürdigen ex Arbeitskollegen weiß ich aber das der nie was trinkt, aber immer gerne wie so ein böser Kobold daneben steht und sich diebisch lachend wie ein Kellerkind die Zustände von anderen merkt um die dann später weiter zu erzählen.

Kurzum ich mag solche Menschen nicht. Es ist für mich kein Problem wenn man heut zu Tage durch Beziehungen an einen Job kommt, aber sich jedes Mal beim erzählen (ob der Gegenüber das wissen will oder nicht, oder ob der die Geschichte schon kennt) geistig einen runterholt. Noch schlimmer wird’s bei Menschen die andere mit vorliebe verpfeifen, und alles wissen müssen. Grausam sag ich nur, ein Glück das ich den nicht auf dem ganzen Heimweg an den Hacken kleben hatte.
10.1.07 12:04


Erste Eindrücke

Die Welt ist schlecht, nicht unbedingt an sich, aber was sie hervorgebracht hat auf jeden Fall. Seitdem ich wieder an der Uni arbeiten darf wird mir das immer bewusster. Damals beschrieb ich schon das ich eine etwas naive Sichtweise hatte und mir vorstellte, das an einer Universität alles irgendwie elitär, erhaben und wissend wirken müsste.

Wenn man nun in einer Support Stelle für die Hörsäle ist wird man fast wöchentlich eines besseren Belehrt. Um eines vorweg zu schicken, es gibt immer schwarze Schafe in einer Gruppe, nur das sie hier extrem geschickt und schnell sein müssen. Ich bin noch nicht einmal einen kompletten Monat hier und es wurden in der Zwischenzeit 3 Beamer geklaut. Das besondere, sie hängen unter den Decken. Nicht in Griffel Reichweite. Da wird alles als Hilfsmittel benutzt um an die Teile ran zu kommen. Wenigstens sind diese Räuber so human die Verkabelung nicht zu durchtrennen, weil sonst hätten wir ein jedes mal extreme Probleme.

Das sind nur die Diebstähle die ich direkt mitbekomme, nicht mitgezählt die zig Monitore und Rechner die so schon geklaut worden sind, Werkzeuge usw usw. Mich würde nur mal Interessieren wie viele Kosten die Uni weniger hätten wenn diese Aktionen nicht vorkommen würden. Eine zweite Frage die in mir aufkommt, sind es jedes Mal Studenten oder richtig organisierte Banden, oder eine Mischung aus beidem? Sind sich diese Menschen bewusst das sie damit auf Dauer ins eigene Knie schießen. Auch beliebt diese kleinen Che Guevaras, die gegen alles und Jeden sind, vor allem gegen Studiengebühren (was ich verstehen kann), aber durch Vandalismus und Wandschmierereien ernst zu nehmende Kosten verursachen und das Umfeld für alle herunterkommen lässt.
16.1.07 07:58


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