Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Luft schlucken

Heute Morgen hatte ich als cleverer Mensch (Hust) die Nachrichten, nebst Wetterbericht verfolgt. Es wäre diesig, bewölkt und der Regen würde im Laufe des Tages abnehmen. Keine Sau hat was von schluckbarer Luft gesagt! Ich komme aus der Tür raus und habe das Gefühl in einem Gewächshaus zu stehen. Wozu dann Pullover? Wechseln wir doch einfach mal von einem nassen Sommer in einen Feuchten Herbst. Der Regen ist nicht wirklich Regen … es ist genau diese Mischung aus Nieselregen, wo man sich ernsthaft fragt ob es sich lohnt den Regenschirm auf zu machen. Sicher muss man das, diese Sprühnebel an Regen durch weicht dir innerhalb kürzester Zeit die Klamotten derart, dass du aussiehst als wärst du in ein Wasserbecken rein gesprungen. Verdursten kannste bei dem Wetter jedenfalls nicht, Mund auf und durch.

Über das Milde kann ich so nicht meckern, aber würdest du ne Frau in nem weissen T-Shirt rausschicken, würde die nach 10 Minuten bei jedem Wet T-Shirt Wettbewerb mitmachen können.


Die Akte Zeichentrick

Ich oute mich mal als leidenschaftlicher Zeichentrick Schauer. Immer wenn ich meinen Hintern vor 12 Uhr am WE aus dem Bett schwinge, und nichts vor habe, läuft die Kiste mit neueren und alten Serien. Es geht nichts darüber man alles stressige denken ab zu schalten und einfach zu verfolgen wie die X-Men mal wieder das Böse bekämpfen, oder Timon und Pumba irgendeinen Quatsch machen.

Das was mir nur wirklich negativ auffällt ist die nervige Werbung zwischendurch. Sitze da 10 Minuten davor und du verblödest, oder fängst an wirre Nummern und Buchstaben auf deinem Handy ein zu tippen. Sende „Bla 1“ für den niedlich rülpsenden Elch, Sende „Bla 2“ für die Scharfe Lula usw. usw.. Als ich kleiner war (Achtung ein typisches Gemecker folgt), fiel selbst mir auf das vor Weihnachten und Ostern die Spielzeug Werbung wirklich auffällig nervig zu nahm, aber was da heute abgeht ist schon heftig. Früher waren es Plastikspielzeuge, Brettspiele und Hörspielkassetten und Heute? Klingeltöne und Sparabos bestimmen das Bild, in solcher einer Häufigkeit das es schon an einer Gehirnwäsche grenzt. Ich bin fast froh ein älteres Baujahr zu sein, immerhin konnten wir uns damals nicht schon per Handy verschulden und ich gehe mal stark davon aus, dass mich mein Vater in den Hintern getreten hätte.

Selbst wenn ich nun selber Geld verdiene und es mir leisten könnte, schreckt mich diese penetrante Werbung eher ab und lässt mich tief im Inneren immer noch zum Handygegner werden. Ich würde gerne mal den einen oder anderen Klingelton ausprobiert haben, aber wenn ich versuche das kleingedruckte bei der Werbungen unten am Fernsehrand zu entziffern müßte ich bei den Knebelbedingungen schon einen an der Birne haben um mich drauf ein zu lassen. Wie es Jamba selbst im Werbeslogan hat, entweder man liebt es, oder man hasst es ... ich packe mir da nur regelmäßig an den Kopf und frage mich, wie blöd man sein muss um da ein Abo ab zu schließen, oder wie viele Pickel das Denken überlagern müssen um es tun zu können.
4.10.07 11:30


Die Geburtsstunde von „Gute Laune Bobo“

Viele Menschen die mich etwas besser kennen wissen das ich bekloppt bin, manchmal auch an der Tür des alltäglichen Wahnsinns kratze. Kenner meiner Machwerke wissen auch dass ich mich schon mit der Thematik des Engelchen und Teufelchen beschäftigt habe. Also die Symbolischen imaginären Figuren die einem bei jeder Entscheidung und manchmal auch normalen Gedanken auf der Schulter sitzen und drüber entscheiden ob man gutartig oder bösartig ist, fleißig oder faul.

Heute Morgen hatte ich wieder mal eine philosophische Eingebung. Ich saß in der Bahn und war am vor mich hin brüten, weil es einige Dinge gab die mich ziemlich abgenervt haben. Da war diesmal kein Engelchen auf der Schulter was mich versuchte zu beschwichtigen, nein da war nur das Teufelchen. Wir beiden waren einer Meinung, er musste mich nicht überzeugen bösartig zu denken. Es machte plöpp und mein Teufelchen hatte einen Namen. Gute Laune Bobo. Wer die Serie Scrubs (Die Anfänger) auf Pro7 kennt wird wissen das Bobo die Abkürzung für den Leiter der Klinik ist. Der meistens nur auf freundlich macht, aber in Wirklichkeit ein sarkastisches Arschloch ist.

Warum gerade „gute Laune“? Ganz einfach, weil das Teufelchen die Bosheiten mit einem breiten Grinsen erzählt, bzw. ausführen würde. Man wird durch die Boshaften Gedanken nach einer gewissen Zeit und Intensität wieder fröhlich, weil man durch diese teilweise selber lachen muss. So ähnlich wie in der Serie „Auf schlimmer und Ewig“ wo der geschundene Ehemann und Vater den keiner ernst nimmt ein Alter Ego namens Floppy entwickelt, der genauso boshaft ist. Bevor irgendwas kommt, ja ich habe zu viel vor der Glotze gehangen in meiner Vergangenheit.


Prolog

In der Bahn rappelte irgendeine Lüftung, Heizung oder was weiß ich was das wieder für ein Mechanischer Müll an den alten fahrenden Schrottkisten war. Beim Fahren ging es noch, aber sobald die Bahn anhielt konnte man selbst bei lauter Musik das scheiss rappeln immer noch hören. Doch wir alle wissen das es alleine nicht ausreichen würde. Also setzte sich eine Frau schräg gegenüber vor mich hin. Als ich vor mich hin nickerte und gedanklich versuchte meinen eigenen Porno zu erleben, wurde meine Musik durch nicht ignorierbares gequassel gestört. Der nicht jugendfreie Tagtraum verschwand und ich nahm auch das rasseln der Lüftung wieder mehr wahr. Danke liebe Frau, danke das ich mich wirklich nicht mal durch Musik ablenken lassen darf.

Ich versuchte mich zu beruhigen, sprich die aufkeimenden gemeinen Gedanken konnte ich unterdrücken. Das Rasseln wurde wieder etwas leiser, die Frau hörte auf zu telefonieren und mich traf ein kleiner innerlicher Sonnenschein. Dieser Moment dauerte nur kurz an, weil sich ne blöde Olle neben mich setzten mußte, eine Mamut Zeitung die man bestimmt nach KG bezahlt auspackte und wie eine Origami Meister anfing zu bearbeiten, natürlich nicht ohne mich dauernd irgendwie, wenn auch leicht an zu stoßen. Innerlich fing ich langsam an zu kochen.

Kennt einer die Alien Filmreihe? Da wo die Aliens aus vorher infizierten Menschen hervorbrechen? So ähnlich ging es mir auch emotional, ich spürte wie etwas in mir immer mehr gegen die Ketten ankämpfte. Es wollte sich befreien, es wollte das Joch der Normalität und der Höflichkeit sprengen.
Die Geburt von Bobo kam mit dem letzten Detail des Morgens. Als sich wieder mal ne alte Bekannte vor mir auf den Viererplatz schob. Eine etwas ältere Frau die glaube ich eine leichte Körperlich/geistige Behinderung hat und nicht gerade sitze, oder geradeaus schauen kann. Sie lies sich wie gewohnt so nach hinten sacken, legte den Kopf in den Nacken und lehnte sich dann noch schief an die Scheibe, alles untermalt von nem offen stehenden Mund (das letzte nervte mich extrem).

Also bevor nun Bobo ausbricht und seine schändlichen Gedanken preisgibt. Die letzte beschriebene Frau, ich respektiere Sie, sie kann nichts für ihre Behinderungen, darum geht’s mir auch nicht, nur damit nicht ein falsches Bild auf kommt. Es war nur diese Sammlung an Kleinigkeiten die mir innerlich den Kragen platzen ließen.


Wecke den gute Laune Bobo in dir

Wir würde ich auf die einzelnen Probleme reagieren. Bobo hatte dazu einfache Ideen. Auf das klappern in der Lüftung (oder was auch immer) hätte ich mit einer Brechstange reagiert, solange auf dieses Gitter eingeschlagen bis das Teil Ruhe geben hätte, oder was auch immer. Das schlagen wäre untermalt worden von einem fröhlichen Holzhackerlied.

Der Dame mit dem Handy hätte ich es entrissen, und mit einem Irren Blick folgendes rein geschriehen „Ihr gewünschter Teilnehmer ist zur Zeit nicht mehr erreichbar, bitte versuchen sie es später nochmal“ und hätte dann voller Wucht gegen die Scheibe gedonnert. Wäre das Handy in tausend Teile zersprungen, wäre ich vor mich hing getänzelt und hätte dabei den Nokia Standartklingelton gepfiffen. Kein Anschluss unter dieser Nummer.

Die Person direkt neben mir mit ihrer 5 Pfund Zeitung, na da wäre ich gerne Wissenschaftlich geworden. Wäre es möglich gewesen aus den Papier ne Art Seil zu falten, wickeln und noch viel interessanter, hätte man Miss Origami und Daueranstubbserin damit erwürgen können? Ok erwürgen wäre böse gewesen, aber so falten damit man sie mit der Zeitung besser schlagen zu können, wäre mindestens drin gewesen. Beim Schlagen hätte ich dann das Sprichwort „Die Feder ist mächtiger als das Schwert“ rezitiert.

Bei der letzten Dame hätte ich mich damit zufrieden gegeben, ihr einen Kinnhalter an zu legen, damit mich nicht dauernd ne offene Lucke anlacht. Ich glaube nen Helm mit einer Sonne drauf wäre noch besser gewesen, mit der Helmbefestigung hätte sie auch nicht mehr den Mund offenstehen gehabt. Schön lackiert mit einer lachenden Sonne und mit grünen Blümchen drauf, das hätte doch gute Laune verbreitet.


Die Moral von der Geschichte

Natürlich wird Bobo nie freien Lauf gelassen. Es sind aber genau diese bitterbösen Phantasien, dass man schon wieder selber über die Lage lachen muss und sich entspannt. Wäre man entfesselt würde es so enden wie im Film „Falling Down“, wo ein ganz normaler, eher unauffälliger Mensch total ausrastet.

Euch wünsche ich ein schönes WE
5.10.07 14:37


Die tägliche Routine

Die Zeit vergeht wie im Flug. Es gibt Aufträge die lassen den Tag zum Glück einigermaßen schnell vergehen. Abgesehen von Aufgaben, wo ich mich manchmal frage wofür ich eigentlich was mit Computern gelernt hab geht’s. Hatte ich schon mal geschrieben gehabt. Es ist da weniger die Bewegung oder blaue Flecke die diese Arbeiten verursachen, sondern manchmal das stupide Rumstehen. Es ist auch relativ blöd wenn du als einzigster unter Höhenangst leidest und nicht wirklich auf einer hohen Leiter arbeiten kannst, ohne da oben ab zu gehen wie einer vorm Erschießungskommando. Die Momente wo ich es versucht habe oben zu arbeiten waren die einzigen Momente wo ich mich wirklich in meinen Leben danach dafür geschämt habe nichts gegen die aufkommende Panik machen zu können. Sowas lehrt wieder Demut.

Gerade steht wieder so eine Umbaumaßnahme an, nicht in großer Höhe, aber frei auf ner Leiter arbeiten fällt für mich so oder so flach. Heute habe ich eine Art Freifahrschein, dass heißt ich muss auf einen Kurier mit einem Ersatzteil für ein Rechner warten, der Morgen direkt wieder zum Kunden gehen muss. Eigentlich sollte ich mich freuen, Warten bedeutet einfach rumsitzen, Kaffee trinken, irgendwas im Netz machen, aber irgendwie keimt wieder das schlechte Gewissen in mir auf.

Egal komme ich seit Tagen mal wieder zum bloggen. Vielleicht vertreibe ich ja damit einigen anderen auch ein wenig die Zeit.


Daran merkt man die Richtung des Tages

Du schläfst den Abend vorher ein, wirst ne halbe Stunde später durch ein gepolter wach und kannst dann erstmal nicht mehr einschlafen. Im schlaftrunkenen Zustand erinnere ich mich dran, das Draußen wieder irgendeiner Sperrmüll macht, was in meiner Gegend soviel heißt, das es immer am späten Abend sein muss und zweitens, die Völker in meinem Haus auch auf die tolle Idee kommen, das man das eine oder andere ja dazu stellen könnte. Es muss am besten auch schwer, oder Groß und sperrig sein, damit man schön ein enges Treppenhaus von oben runter poltern kann.

Man wirklich, da muss doch ne Art von Plan hinter stecken. War ich in meinem letzten Leben ein Diktator oder sowas, das mein Karma so Scheisse ist, das ich es manchmal nur mit Idioten, Arschkrampen und Egoisten zu tun habe? Waren das schöne Zeiten als Sie in unserem Haus viele Wohnungen nicht vermieten konnten und alles leerstand, so schön Ruhig. Dann müssen die irgendwann ihre Ansprüche an den möglichen Mietern runter geschraubt haben, anders kann man sich das echt nicht mehr erklären. Die Wohngegend ist in den letzten jahren auch immer weiter runtergekommen, also passt der Gesamteindruck wieder *freu*.

Mein guter Laune Bobo rät mir zur Anschaffung einer Baseball Keule aus Alu, schön leicht und stabil. Ich kann keiner Fliege was zu Leide tun, aber ich frage mich wann der letzte Faden reißt. Das Problem wäre nur, wenn du dem, oder der Ersten direkt so einen vor die Mappe donnerst, das die Person nicht mehr aufsteht um Krach zu machen, hättest du danach auch keine Ruhe mehr. Erst das Gejammer im Flur, dann der Krankenwagen und dann folgen die netten Leute in den grünen Uniformen. Man sieht also, es kann gedreht und gewendet werden, man kann nicht gewinnen.


Ungewöhnlicher Parkplatz

Hach ist das schön. Du steigst in die Straßenbahn ein und der Fahrer hat den Funk wieder so laut an, dass man den quasi in der nächsten Bahn noch hören müsste. Zuerst war ich nur genervt, dann wurde ich skeptisch. Denn merke, der Funk wird meistens nur dann so laut gedreht, wenn irgendwas im Busch ist.

Als dann die freundliche Durchsage kam, dass man den Wagen verlassen müsste um woanders einsteigen zu sollen für die Weiterfahrt war alles klar. Natürlich musste das an einer Baustelle sein, natürlich musste man über nasses Gras latschen und fast über die Straße wo die teilweise fahren wie hirntote Zombies. Ich weiß nicht warum, aber ich kam mir in der Reihe der marschierenden Fahrgäste vor wie ein Lemming *dümmlich grinst*.

Auf dem Weg zu einem wartenden Triebwagen weiter vorne sah ich auch den Grund für den Morgenspaziergang. Da hatte so ein Depp die Straßenbahntrasse für eine reguläre Fahrstrecke gehalten. Das sieht so witzig aus wenn die auf die Bahntrasse fahren und dann aber nicht mehr vor ran oder zurück kommen. (Siehe dazu auch weiter oben, fahren wie Hirntote Zombies). Es war ein dunkelfarbiger kleiner Corsa. Jetzt wo ich drüber nachdenke, der Wagen sah genauso aus wie der, der vor ungefähr drei Jahren in eine Straßenbahnbaustelle reinfuhr und genauso stecken geblieben war.

Nein darüber denke ich lieber nicht weiter nach. Das Universum und die Menschen sind so bekloppt, das es wirklich sein könnte und dann müssten sie mich einweisen, dann könnte ich nicht mehr.
9.10.07 09:25


Morgenstunde

Guten Morgen liebe Gemeinde. Liebe Menschen die ihr euch täglich raus quält, die ihr zur Schule geht, ihr lieben Gammler usw. Es ist doch wieder mal ein schöner Tag. Wäre es chemisch wie physikalisch möglich würde mir die Sonne aus dem Arsch scheinen (willkommen zum Arminius Kraftausdrücke Tag *blink*). Das würde dann zwar keiner sehen wollen aber es drückt doch aussagekräftig meine Laune aus.

Wir leben in einer komischen Welt. Gestern zum Beispiel wäre der Bahnfahrer auf dem Weg nach Hause glaube ich am liebsten aus seiner Kabine gesprungen und hätte einen Autofahrer mit seinem eigenen Außenspiegel vermöbelt, so wie er durchs Fenster gebölkt hat. „Macht doch mal Platz da, man fahr du Idiot mit deinem Spiegel, oder willst du nen neuen?“ So oder so ähnlich schallmeite es einen verpennten Autofahrer entgegen. Ich hatte mich in meinem Blog schon des öfteren über die große Wanderbaustelle ausgelassen, die mein Viertel so aussehen lässt wie ein abgeschlossenes Ghetto (Spötter würden nun fragen … ist es denn keines?). Es ist weniger eine Baustelle, es kommt mir vor wie ein Krebsgeschwür was Metastasen gebildet hat (ich gebe hiermit zu, ich habe zu viele Ärzteserien geschaut).


Guten Willen

Am einfachsten ist es, wenn man irgendwas verspricht, es dann aber andere erledigen lässt, hinterher aber da so steht, als hätte man die Arbeit selber gemacht. So ähnlich macht es ein quasi Vorgesetzter von mir, einen Menschen den ich rein menschlich gesehen zwar ok finde vom Charakter her, aber Beruflich manchmal für ne Arschkrampe halte. (Kraftausdrucktag *strahl*). Naja um den geht’s nicht, wir hatten den Auftrag bekommen, so zu sagen als Geste des guten Willens Rechner einer Bibliothek so zu konfigurieren, das die Mächte des Chaos und manchmal schwer nachvollziehbaren Motivationen (also der durchschnittliche Student) die Oberfläche und das Betriebssystem nicht mehr kaputt bekommen, oder zu müllen können. Mal ganz zu schweigen von heimlichen Tauschbörsenprogrammen usw. usw.

Was sich in der Theorie gut anhörte hat sich leider zum Splitter im Auge entwickelt. Die Rechner sind zwar so eingerichtet wie sie sollten, aber leider läuft die Sicherrung nicht. Es war angedacht nach dem Einrichten eine Karte ein zu bauen, die das System so schützt, indem sie nach jedem Start den Urzustand wieder herstellt, egal was da vorher alles gemacht worden ist.

Weil gerade diese Bibliothek aber die neusten Rechner von den Studiengebühren angeschafft hat und der Hersteller die Rechner Architektur des Systems gewechselt hat, können wir uns diese Einbaubaren Karten in den Hintern schieben auf deutsch gesagt. Das alles mussten wir natürlich durch Testen und Scheitern herausfinden. Techniker Stunde auf Stunde ging ins Land und es werden noch mehr folgen, weil wir nun die Rechner nochmal umkonfigurieren dürfen um es Softwaretechnisch zu lösen, was per Hardware einfacher gewesen wäre. Alles aus guten Willen und in der Hoffnung das sie bei uns den regulären angebotenen Support mieten. Offengesagt glaube ich eher, sobald die Rechner so sind wie sie sein sollen, das die Verantwortlichen dort zufrieden sein werden und keinen Bedarf mehr sehen, irgendein Support zu buchen.

Kurz um, auf mich wartet ein neuer wundervoller Morgen, und natürlich ist es immer so, das an solchen Tagen mehr Supportanfragen reinkommen als normal. Vielleicht bekomme ich auch nur die Tröte im Hintergrund nicht mit, die dann zum Angriff trötet.
16.10.07 08:52


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