Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Tägliches Geschäft

Ist das herrlich, der Streik wurde abgewendet und ich muss nun nicht bei Kollegen drum bitten mich vom Bahnhof ab zu holen. Wenn nun noch heute die Sonne zumindest Zeitweise scheint bin wirklich etwas fröhlicher als sonst. Naja solange es nicht wieder anfängt zu regnen, oder auf der Arbeit so typische Geschichten auf mich zukommen.

Was die Einigung im betreffenden Tarifkonflikt anbelangt, so wurde im Radio Heute Morgen gesagt das die Gebühren in den Städten erhöht werden müssten, um die Kosten auf zu fangen. Ja DANKE, wie überraschend, boah damit hat man doch überhaupt nicht gerechnet.



Fernsehprogramm

Es scheint immer mehr in Mode zu kommen irgendwelche Reporter, bzw. Moderatoren für einen Tag in handwerkliche Jobs zu stecken und dabei mit einer Kamera zu beobachten. Anfangs war es noch witzig, bei gewissen weiblichen Moderatoren schaut man auch optisch gerne hin (ich steh dazu *leise grunzt*) aber so langsam nervt es. Dem Ganzen wird die Krone aufgesetzt wenn zu verschiedenen Missgeschicken und Peinlichkeiten auch noch „witzige“ Sprecher Kommentare kommen.

Ich halte gelernte Moderatoren nicht für faul oder ungeschickt, aber ihr Schwerpunkt dürfte mehr auf geistige Arbeit und gut aussehen liegen und weniger auf Handgeschick, oder Muskelarbeiten. Wenn dann so ein Kameraschönling was in einer Bäckerei, oder Klempnerei versaut ist es für mich kein Wunder. Was glauben denn die Leute warum eine durchschnittliche Ausbildung je nach Beruf mindestens drei Jahre dauert?

Abgesehen von den unlustigen Sprechertexten finde ich die Gesichter von den Mods nach so einem Bericht witzig. Du siehst denen auch ohne Gedankenlesen zu können an, dass die mehr als froh sind das nur einen Tag/ein paar Stunden gemacht haben zu müssen.
1.4.08 09:53


Es ist zum piepen

Im wahrsten Sinne des Wortes, alles was man dazu sagen kann müsste man im Fernsehen vor 23 Uhr auspiepen, so wie es die Amis immer machen. Wenn da mal Ausschnitte aus dem Amerikanischen Talkshow Programm laufen, könnte ich mich manchmal so wegpacken.

Nach dem Urlaub bin ich perverser Weise sogar etwas motivierter als sonst, was sich dadurch zeigt, das ich Momentan nicht immer um Punkt so und soviel Uhr Schluss mach, sondern auch mal ne viertel Stunde später oder ne Stunde. Meine Kollegen halten mich für bekloppt, aber solange die Überstunden angerechnet werden, hab ich dafür später mal mehr Luft.

Worauf ich eigentlich hinauswollte, ich setzte mich in die Bahn Richtung Heimat, auf dem ersten Stück von meinem Arbeitsplatz zum Bahnhof wie gewohnt kein Problem. Tja dann fing es mit der Kultstrassenbahn an. Es kamen zwar keine Durchsagen, oder keine besondere Nachricht auf den Anzeigetafeln, aber ich wurde das Gefühl nicht los das zwischendurch klamm heimlich ne Bahn ausgefallen sein muss.

Ich warte normalerweise am Bahnhof keine 11 Minuten. Dementsprechend voll war der Bahnsteig. Egal, ich weiß wie die Bahn hält und der, der sich versucht durch zu drängeln, weil er vorher schön faul die ganze Zeit gesessen wird mit einem nett gemeinten Knurren vertrieben.

Sitzplatz bekommen wo ich wollte und mich insgeheim gefreut wie ein Schneekönig. Brechend voll und schleppend ging die Fahrt los. Oh man, ich fuhr eigentlich mit dem Hintergedanken, das es eigentlich gegen halb Sechs leerer sein müsste. Irgendwie hab ich die Intervalle noch nicht ganz raus, wann der Feierabendverkehr immer einsetzt.

Die Fahrt war sowas von lahmarschig das ich am liebsten gebrüllt hätte. Meine persönlichen Favoriten sind die die Penner, die chronisch zu spät an die Haltestelle hasten und sich dann noch rein drängeln müssen. Ok ich will nicht unfair sein, wenn es Umsteigende Leute sind, kann es auch wieder am Verkehr liegen. Nur wenn die es dann nicht gebacken bekommen aus den Schranken raus zu treten, damit sich die Türen schließen können und dann im ersten Moment stumpf weiter da stehen, blöd aus der Wäsche gucken und erst dann ihren Arsch bewegen wenn der Fahrer eine Durchsage macht.

Das Spielchen ging aber nicht nur ein bis zweimal so, ne das war ein Standing Gag. Die Stimmlage des Fahrers war interessant, zuerst noch diese Militante Fröhlichkeit „Bitte treten sie von der Tür zurück“, ab dem dritten, vierten mal kam dann diese Shining Stimme, wo man glatt vermuten könnte, der Fahrer hätte ne Axt unterm Sitz. „treten sie von den Türen zurrrrück“.

Als dann noch Jugendliche die die ganze Zeit neben mir am Quatschen waren (was ich überwiegend witzig fand) Kommentare brachten, das wohl letzte Woche ein Fahrer wirklich Rot gesehen hatte und die Fahrgäste an der Stelle zur Sau machte musste ich fast laut los lachen. Ich liebe diese Ruhrpott „Koderschnautze“.
2.4.08 08:52


Belagerungsring

Mir geht meine Ecke wo ich wohne momentan so dermaßen auf den Keks. Ich hatte es bestimmt schon angesprochen, erst haben sie Jahrzehnte lang nichts gemacht und dann vor einigen Jahren beschlossen, wenn man schon Straße, Schienen und Unterirdische Leitungen erneuert, machen wir alles am besten auf einmal.

Tja eigentlich löblich, wenn nur die Planung nicht so verdammt grottig und stümperhaft wäre. Da werden Straßen aufgerissen, wieder zu gemacht um dann einige Wochen später wieder aufgerissen zu werden, weil irgendwas vergessen wurde. *Applaudiere*. Meine Haltestelle wird immer weiter weg verlegt, bekloppt, weil keine 20 Meter weiter eigentlich schon wieder eine wäre, aber ich darf so morgens gefühlte 200 Meter weiter latschen. Die kommen nicht auf die Idee die verlegte Haltestelle einfach vor zu verlegen, was im Endeffekt näher zu mir dran wäre …. Nein Jungs, macht das bloß nicht.

Ich raff irgendwie nicht, warum das so schleppend voran geht. Erst als Bürger und Geschäftsleute quasi Sturm gelaufen sind, kommen die spontan aus dem Quark und man kann mit guten Willen wirkliche Fortschritte bemerken. Es gehen ja nur immer mehr kleine Geschäfte kaputt weil man da im besten Willen nur noch umständlich zu Fuß hinkommt.

Wenn ich von der Arbeit komme sehe ich da keinen Bauarbeiter mehr, selbst wenn ich ma ne Stunde eher verschwinden kann, erst Recht nicht Freitags. Vor halb Acht morgens fangen die doch auch nicht an. Straßen und Kanalbauer wird ein harter Knochenjob sein, warum beschäftigen die dann an nem Abschnitt wo viel zu tun ist nicht mehrere Firmen?


Weibliche Psychologie

Letztens ist mir wieder was an Frauen aufgefallen was glaube ich fast alle gemeinsam haben (oder zumindest tief in den Genen irgendwo). Es bringt mich zu dem Schluss dass ich nie wieder Komplimente oder liebe Sprüche ablassen werde.

Sobald ne Frau unterbewusst merkt, dass da einer nett zu ihr ist und der nicht üblich sarkastisch oder fies ist (humorvoll gemeint), bekommt der ohne daran Schuld zu sein Gemeinheiten gedrückt. Wie komisch ist denn Sowas bitte? Ich spreche hier von ner wirklich lieben, hilfsbereiten Sekretärin des Chefs, diese Art von Mensch muss man einfach mögen.

Letztens hatte meine Kollegin Geburtstag und es gab leckeren Kuchen. Naja blöd nur wenn man kein sauberes Besteck, oder Teller mehr hat. Meine beiden Spezialisten hier hassen Spülen was man netterweise an der voll gestellten Spüle bemerkt hat. Ich war ja im Urlaub, also keiner da, der das mal freiwillig macht.

Was soll‘s, ich springt direkt nach nem erledigten Auftrag in unserem Lager, wo wir auch nen Spülstein, Kühlschrank usw. haben. Komme aber mit dem Spülen nicht so schnell nach und sammle schon mal wieder benutzte Teller ein. Da reicht mir die oben besagte Sekretärin mit einem Grinsen ihr Teller und meint lapidar, man müsste mich ja beschäftigt halten. Da ist mir erst mal die Farbe aus dem Gesicht gewichen. Ich glaube auf ner Skala von „für die Situation unangebrachten“ Sätzen, rangierte dieser zieeemlich weit oben.

Ich wusch und spülte weiter ab, konnte mir aber hinterher einen Kommentar ihr gegenüber nicht verkneifen. Da meinte ich zu ihr, dass ich nochmal nett zu ihr wäre, oder Komplimente machen würde. Da war sie dann geknickt.

Deswegen hat sie mich sogar später nochmal drauf angesprochen, ob ich noch böse auf sie wäre, was ich mit einem süffisanten Grinsen mit Ja beantwortete. Das ist übrigens meine Zickige Seite aus den sieben Punkten die ich beschrieben hatte.

Es war natürlich Spaß und kein Ernst, aber interessant und hat eine meiner Theorien bestätigt was Frauen anbelangt.

Der Leserschaft ein schönes und Stressfreies WE
4.4.08 09:21


Der letzte Antrieb

Der fehlt mir gerade. Ich könnte mich um ein gemeldetes Problem kümmern, was sich um die beknackte Zeitumstellung und gesicherten Rechnern dreht, wo man eine auch nicht ganz unbeknackte Software aus dem Grund streikt. Die Zeit wurde eine Stunde vorgestellt und die von mir aufgesetzten Rechner sind nun zwei Stunden daneben. Ok wie es zu den zwei Stunden kommt kratzt schon an meiner Neugierde, aber ich geh davon aus, das die sich automatisch zurück gestellt haben und nicht vor *muh*.

Wobei diese Art von Support wie ne Art Auszeit wertbar sind. Du bist erstmal für ne gute Stunde weit weg vom Schuss und kümmerst dich um die Belange der „Kunden“, in dem Falle Studenten die dann wieder auf Uni interne Programme zurückgreifen können. Über genau diese Programme dachte ich Gestern im Bett nach, ich konnte nicht direkt einschlafen und dachte so bei mir, das diese Rechnerinsel da hinten im letzten Gebäude auf Westlicher Seite eigentlich blödsinning sind, wenn es dort keinen verfügbaren Drucker gibt, weil sich Studenten mit diesem Programm ab und zu Bescheide usw. ausdrucken können/müssen.


Entwicklungsphase

Ich könnte kreativ und praktisch tätig werden, indem ich mich endlich mit der Technische Kiste auseinander setzte, mit der man Beamer fernwarten und beaufsichtigen könnte. Hmmm dazu sollte ich mir einen der neueren Beamer aus unserer Hauptabteilung besorgen und …. nääää dann müsste ich durch die Kälte rüberflitzen und hier alles aufbauen. Nicht an nem Montagmorgen.

Obwohl das eigentlich genau so eine Tätigkeit ist, wie ich sie gerne öfters machen würde. Du bekommst neuere Spielzeuge womit sich noch keiner auskennt, probierst aus und wenn es klappt bist du der einzige der damit Erfahrungen sammeln konnte.

Könnte mir Gedanken machen um ein neues Hörsaalrechner Konzept, letztens bei der Wartung ist mir aufgefallen, wie unpraktisch das updaten und Installieren von neuen Programmen bei den Kisten ist. Das wiederum würde doch einige Zeit in Anspruch nehmen und eventuell reinkommende akute Aufträge würde einem die Konzentration versauen.


So, Campusmann wird loslegen, frisch, flexibel und motiviert wie immer *dezent am Hintern kratz*
7.4.08 09:21


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