Gelebte Ironie und Sarkasmus
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Freitag, der Epilog

Wohnung angesehen, oberflächlich alles soweit abgeklärt. Die Außendienstmitarbeiterin hat die noch zu modernisierenden Mängel eingetragen und das wird wohl in den nächsten Wochen noch behoben. Was mich aber trotzdem nicht davor bewahren wird nochmal bei der Hotline anzurufen. Die Außendienstmitarbeiterin meinte es wäre besser, weil die seit der Umstellung Probleme in den einzelnen Abteilungen hätten und ich auf Nummer sicher gehen sollte *narf*

Die Wohnung sonst ist aber genau das was ich mir vorstelle. Ruhiger, offener, mehr Grün drum rum (obwohl noch Stadt). Das geilste finde ich das zukünftige Schlafzimmer, das hat einen Balkon *freu wie doof*. Da stellte ich mir vor wie ich gemütlich im Bett liege und die Tür mir gegenüber aufsteht mit einem kühlen Lüftchen. Noch besser das man mir da von keiner Seite aus in die Bude schauen kann, weil kein Haus direkt gegenüber steht, oder seitlich. Ein weiteres Gimik, vor dem Haus an der Seite wo das Schlafzimmer hinkommen soll stehen ein paar höhere dichte Bäume, also hat die Sonne da weniger Chancen rein zuknallen.


Einmal Unwetter bitte

Das habe ich in der Gegend noch nicht erlebt. Ich saß nach der Besichtigung bei meinem Cousin und nem gemütlichen Radler. Denke noch so bei mir, das ich mich besser schnell auf den Weg machen sollte um trocken nach Hause zu kommen. Ich wäge ab, mein Cousin meinte noch zu mir, ich sollte lieber abwarten und er hat Recht behalten. Wenige Minuten später ging die Welt unter. Zappenduster, der Regen peitschte durch die Strassen und im Garten hinterm Haus knickten große Bäume um. Normalerweise verunsichert mich ein Wetter, selbst starke Gewitter nicht so wirklich, aber da stand ich mit großen Kulleraugen am Fenster und fragte mich ob ich Zuhause alle Fenster zuhatte.

Ende vom Lied, ich wartete ohne Schuhe und Socken durch den Keller meiner Tante um vielleicht bei irgendwas helfen zu können und musste feststellen dass das Wasser im Keller Arschkalt war.

Auf dem Weg nach Hause musste ich einen Umweg nehmen, weil der direkte Weg unter Wasser stand *narf*. Ferner waren einige stellen schwer passierbar, größere Äste und halbe Bäume lagen wild verstreut herum. Die Atmosphäre war Katastrophenfilm technisch, im Hintergrund hörte man dauernd Sirenen. Meine alte Bude stand aber noch, im Keller war es trocken und es roch vertraut nach irgendwas in der Ecke verreckten.
6.7.09 09:19


Unlust was zu schreiben

Momentan will mir nicht so recht etwas einfallen. Typisches Wetter und Gewitter "mimimi" hört und liest man genug. Mit meiner neuen angestrebten Wohnung dauert es erstmal noch ein wenig weil nun die Gesellschaft dahinter modernisieren muss. Da kann ich Däumchen drehen weil das in Bearbeitung ist.

Letzten Samstag kam ich mir scherzhafterweise wieder mal alt vor. Ich wurde spontan mitten inne Nacht von nem Kollegen angerufen, weil er noch Licht in meinen Fenstern gesehen hatte, ob ich nicht noch zum Plaudern rüber kommen will.

Man lebt nur einmal und so Faul wie früher will ich nicht mehr sein, also schnappe ich mir ne neue Bierflasche und wander rüber. Noch wohne ich ja fast nebenan.

Sitzen da mit Kollegen von ihm, Musik im Hintergrund und ne gute Stimmung. Kommen weitere Freunde und Freundinnen von dem Kollegen. Darunter ne wirklich süsse 19 Jährige die an dem Tag erst Geburtstag hatte. Ich gratuliere ihr und ein Gespräch entsteht.

Um die Geschichte zu verkürzen kamen wir ins Gespräch übers alter und ich sollte bitte meines nennen. Ich nach ersten herumdrucksen ... 31. Sie dann direkt leicht verschreckt "Soll ich dann Sie zu dir sagen?"

Sie meinte es sehr höfflich und nett, aber in dem Moment hab ich innerlich gestöhnt. Ohne sarkastischen Hintergedanken. Mein Kollege der das mitbekam und weiß wie gern ich mich über das Alter beschwere erstmal am Lachen.

Der Blick ihrer tiefen großen Braunen Augen zeigte wirklich keine spur von scherz in der Frage. Sie erklärte das sie von ihren Eltern so erzogen worden sei.

Ach du schande, da bin ich regelmäßig über die Jugend am meckern und dann zeigen sich Lichtblicke, die einem die Hoffnung um die Menschheit doch wieder aufleben lassen.

Ende vom Lied, ich war erst morgens gegen halb sieben im Bett. Eine schöne Nacht, gut das ich doch noch zum Kollegen ging.

P.S.: bevor spekuliert wird, ich ging alleine ins Bett. Ich glaube die Frage ob Sie mich heiraten will wäre etwas zu direkt gewesen *schmunzelt*
7.7.09 11:29


Tja, doch nicht so anders

In meiner Pubertät hatte ich mich noch für etwas Besonderes gehalten. Die Frauen würden mir ja nicht den Kopf verdrehen können, Geist siegt über Körper und das ganze was man eben so sagt wenn man sich sicher fühlt nicht so beeinflussbar zu sein.

In der Zwischenzeit sind ein paar Jahre ins Land gegangen und ich kann mich des Eindrucks, na eigentlich der Gewissheit nicht erwehren, dass ich genau so ein Kerl wie andere, mit kleineren oder größeren Macken je nach Betrachtungswinkel.

Das verbuche ich unter Selbsteingeständnis. Gerade bei der Hitze die letzte Woche vorherrschte wusste ich an der Uni manchmal nicht wohin ich zuerst schauen sollte. Wie ein dickes Kind im Candyshop, nur das hier die Süßigkeiten lange Beine und manchmal freischwingende Vorbauten und Tiefe Dekolletés (hm heisst das so? die Rechtschreibprüfung ist schuld) hatten.

Nun kämpften ach zwei Seelen in meiner Brust. Das Engelchen versuchte mich zu überzeugen weniger auf die körperlichen Vorzüge zu starren. Es sind Menschen mit Charakter dahinter, mit einer Geschichte, einer Familie, kein pures Fleisch und Triebvergnügen (wenn man der Glückliche erwählte wäre). Ja klar entgegnete ich dem Englein … diese Geschichte zwingt die Damen auch keinen BH zu tragen, heißes Wetter hin oder her. Die Familie unterstützt wahrscheinlich auch den kurzen Rock, oder fast durchsichtigen Minirock und dunkel Abhebenden String, das man die prallen Pobacken direkt sieht.

Menschen sind optisch geleitete Tiere und wenn ich viel Haut sehe, und die Kleidung fehlt schweifen die Gedanken schon mal mit 240 km/h in eine bestimmte Richtung. Das kleine Teufelchen stand nur da und fragte mich trocken ob ich nun seine Rolle übernehmen wollte, weil er nichts mehr hinzufügen konnte, außer dem noch zusätzlich zufriedenen Grunzen.

Ne als Kerl hat man es nicht einfach, erst recht nicht wenn die Geschosse sich ihrer Wirkung vollkommen bewusst sind und das ausnutzen ohne Ende. Da bleibt die Frage, wer eigentlich der unmoralischere ist.

Bei so manchen attraktiven Frauen habe ich das Gefühl das man als Vergleich kleinen Kindern auch Schusswaffen in die Hand drücken könnte, zumindest dann wenn in dem schönen Körper ein eher bescheidener Geist steckt.


Menschenrechte

Ok es mag fies sein, aber eines kann ich mir nicht verkneifen. Gestern bei der Trauerfeier von dem wo ich den Namen langsam nicht mehr lesen oder hören kann (egal ob ich ältere Songs von dem auch mag) meinten Afroamerikanische Prominente das M.J. ein Vorreiter der schwarzen Bewegung gewesen wäre, er hätte Wege geebnet usw.

Das über einen Menschen, der am Ende noch blasser und weißer war als ich. Die Hautfarbe hat überhaupt nichts mit der Abstammung oder der Problematik der dunkelhäutigen in der Amerikanischen Gesellschaft zu tun das ist mir klar, aber als zynischer Mensch musste ich trotzdem lachen. Es mag auch an dem Zynismus liegen, das ich die Story damals wie heute nicht glauben mag, das es wirklich ein Haut/Pigmentstörung war.

So, er aber möge in Frieden Ruhen.
8.7.09 09:55


Medien Overkill

Ich kann es nicht mehr hören oder sehen. Mir ist egal das seine Familie nun alles durch den Tod rausholt was sie kann, mir ist egal wo der verbuddelt, oder verbrannt werden soll, echt alles. Ich kann die Fans im Fernsehen nicht mehr sehen die genauso angezogen sind und sich die Augen aus dem Kopf weinen. Irgendwann muss mal Schluss sein. Hallo Sommerloch, hallo Promileiche. Man man … die verwerten alles was sie können, die sind schlimmer als Metzger die auch noch das letzte bisschen Abfall irgendwie verwursten. Hey mit genug Gewürz und einer ansprechend gepressten Form geht doch alles.


Laune so „La La“

Momentan bin ich leicht reizbar. Es muss nicht mal wirkliche schlimme Gründe dafür geben und schon macht es Peng. Vielleicht sollte ich es mit Feng Shui, oder Meditation versuchen, vielleicht auch was ganz anderes was man hier nicht so offen schreiben kann.

Auf der einen Seite wird man von seinen Getreuen in den Lieblingscomputerspielen geschrubbt, auf der anderen hört man von eigentlich guten Kollegen wie Sie wieder abgefeiert und mit wem sie gefeiert haben, das man als berufstätiger nur mit offenen Mund daneben stehen kann und böse Kommentare runterschlucken muss. Jeder kann heute Pech haben und seinen Job verlieren / keinen passenden Neuen finden, aber muss man dann immer anderen auf die Nase binden wie man wieder Party gemacht hat und sich dann auch noch wundern, dass der schlecht geschlafen hat?

Da bekomm ich nen Hals wie man so schön sagt. Das richtig geile an der Geschichte mit eben diesem speziellen Kollegen ist dann noch, wenn man dem ein Spruch drückt, das man so ein Leben auch mal haben möchte meint der noch frech, er würde ja nicht jeden Tag so abgehen. Ne das nicht, aber jeden zweiten, oder dritten zumindest? Ich gönne jedem seinen Spaß so wie es ihm gefällt, aber ich werde sicher keine Köpfe tätscheln, nen alten Keks in den Mund stopfen und sowas sagen wie „das haste aber fein gemacht“

Ich lasse mich von solchen Geschichten zu sehr gefühlsmäßig beeinflussen, das muss ich besser unter Kontrolle bekommen.
9.7.09 09:02


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