Gelebte Ironie und Sarkasmus
  Startseite
    simpler frust
    es war ein mal .. damals
    Humor (Auf eigene Gefahr)
    Nachrichten, Politik, Kommentare
    Zwischendurch
    Das tägl. beknackte Leben
    Ruhrpott Philosophie
  Archiv
  Abonnieren
 

Freunde
    sevi
    - mehr Freunde

Links
  


http://myblog.de/arminius

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
simpler frust

Der Feldzug, der nie gewollt war

Das macht doch keinen Sinn oder Spaß mehr. Ich verzweifle gerade wieder mal an der berühmten Bürokratie. Neue Wohnung, Strom und Gas anmelden. Adresse und Daten abgeben, wie bezahlt werden soll etc. Alles letzte Woche passiert, ich war sogar extra im Kundencenter bei Denen. Ich wusste das der Stromzähler gesperrt ist, weil man es an so einer schwarzen Plastikblende gesehen hat, wo normalerweise die Zählersicherrung verschraubt würde.

Tja so in der Theorie, nun aber belagere ich die Stadtwerke hier wie ein Kriegsherr der den Laden am liebsten abfackeln würde. Die bekommen es nicht auf die Kette einen Techniker vorbei zu schicken um den Zähler zu entsperren.

Eine kleine Chronologie der Geschichte.

Anfang des Monats entdecke ich die Wohnung, nehme mit dem Eigentümer Kontakt auf und kläre alle Einzelheiten mit dem Hausverwalter innerhalb von vier Tagen. Schlüssel und Zugang erhielt ich Mitte des Monats, soweit so gut.

Vier Tage nach Erhalt der Schlüssel gehe ich an einem Donnerstag (langer Kundendonnerstag) zu dem betreffenden Kundencenter der Stadtwerke. Ich melde die Wohnung un die Zähler offiziell an. Der Gaszähler ist durchgehend frei, bei Strom bemerkte ich bei der Besichtigung die oben genannte Sperre.

Auf die Frage ob es ab sofort wäre, verneinte ich und gab den Montag nächster Woche an (also diese Woche).


1 Tag Montag
Ich komme mit nem Kollegen in die Wohnung, vermesse noch ein paar Sachen, überlege mir was ich alles brauche. Stromzähler ist weiterhin „Offline“, die schwarze Sperre winkt mir zu.

2 Tag Morgens Dienstag
Ich rufe im Kundencenter an. Der etwas lustlose Typ am anderen Ende der Leitung versucht mir zu erklären dass ich selber den Kasten in Betrieb nehmen könnte und kein Elektriker dazu bräuchte. Ok dachte ich mir, ich bin kein Spezialist, vielleicht ist es keine Sperre sondern nur so ein „Platzhalter“, keine Ahnung. Ich lass mich erst mal abwimmeln und habe vor mir das nochmal in Ruhe an zu schauen.

2 Tag Abends Dienstag
Ich stehe vor dem Sicherrungskasten. Die Keramikfassung und sogar zwei Sicherrungen liegen tatsächlich auf meinem Zähler (ich könnte es nicht beschwören, aber die lagen da vorher auch schon), aber das schwarze Ding da oben in der Fassung ist wie vermutet tatsächlich eine Sperre die man so nicht raus bekommt. Meine Laune sinkt in den Keller, ich unterhalte mich ein wenig mit den Nachbarn. Laut ihren Aussagen waren in den zwei Tagen noch kein Techniker zu sehen, allerdings waren auch nicht alle durchgehend Zuhause.

3 Tag morgens (Heute)
Ich versuche zu Beginn der ausgewiesenen Kundencenterzeiten dort wen zu erreichen. Ab 7:30 Uhr soll angeblich Sprechzeit sein. Ich erreiche erst gegen halb neun Jemanden. Meine Kollegin beobachtet mich schon kichernd beim Telefonieren … zumindest bei den Versuchen da wen an die Strippe zu kriegen.

Gegen halb neun habe ich wirklich Jemanden erreicht. Meine Daten würden zwar vorliegen, aber es würde keinen Auftrag für diese Adresse geben. Ähm ja, ich bin sehr verwundert. Der Mitarbeiter ist aber so freundlich und ruhig das ich es selber auch bleibe. Er bemüht sich eine andere Stelle im Haus zu erreichen … gibt mir zwei Durchwahlen und bittet mich es dort etwas später nochmal zu versuchen. Dort würden zwei Mitarbeiter sitzen, die momentan zwar die Jahresendabrechnungen behandeln, aber zwischendurch sich auch mit solchen Problemen befassen könnten. Die könnten mir wohl auch Außendienstmitarbeiter zu Hilfe schicken.

3 Tag Mittags (Heute)

Ich wähle mir im 20 Minuten Rhythmus einen Wolf, ich hege langsam die Vermutung das mindestens einer der beiden beschriebenen Mitarbeiter nen Krankenschein/Urlaub hat, und der andere entweder nicht ran geht, oder das Klingeln ignoriert weil der kaum im Büro ist, oder meinen Rufnummer Unterdrückten Anruf nicht entgegen nehmen will (ist son bisserl doof, eine xxx nummer zu haben in dem Fall).

Ich habe nun ein Beschwerdeformular bei denen auf der Seite im höfflichen Ton verfasst, aber ich schätze dessen Chance auf Erfolg ungefähr die des hässlichsten Typen in der Schule, mit der beauty Queen der gleichen Schule anzubändeln und nen Date ab zu räumen.



Und was lernen wir daraus?

Abgesehen von den höheren Preisen wundert es mich überhaupt nicht mehr, das den Stadtwerken die Kunden abhauen.
24.2.10 11:21


Doch schlimmer als gedacht

Ich Dorfdepp machte mir schon Hoffnungen. Am Freitag fing es an, ich schob es darauf das ich vielleicht nur so was getrunken habe, wovon ich irgendwas nicht vertragen habe. Es ging nicht mal um Alk, oder nach dem Feierabend. Ich hatte mir einfach nur so einen Multivitaminsaft geholt und danach begann der Spaß.

Um ne lange Story zu vermeiden (weil ich mich erschossen fühle), es läuft wohl auf ne ekelige Magen/Darm Grippe hinaus.

Wie ich das hasse, wenn ich gleich meinen Kollegen anschreibe um Ihn schon mal vor zu warnen das er sich dem Wahnsinn da alleine stellen muss. Oder morgen früh im Dienstzimmer anzurufen. Ich weiß nicht warum es immer noch so ist, aber es bleibt ein schlechtes Gewissen das man nicht zur Verfügung steht.

Da mein Künstlername Heute aber "Olaf Spukerbrechsonn" lauten könnten ist es besser lieber zum Arzt zu gehen als in den Verein wo so ein Einsatz nicht mal im Ansatz gewürdigt wird.

So nun abschliessend bleibt zu sagen, wundert euch nicht wenn hier ein paar Tage lang nichts neues kommt, dann werde ich im Bett liegen und mir wünschen einfach mal ein paar Stunden durch schlafen zu können.


@Mika San, die Screenys werden nachgereicht.
24.1.10 18:19


kleinere GAUs

Ich bekomme die Gelegenheit mich hier zu melden. Dafür das dieses Jahr erst wenige Tage alt ist, kann es arbeitstechnisch gesehen nicht mehr schlimmer werden.

Ausfälle über Ausfälle, mehrere Bugs dir mir das Leben in von mir angelegten Systemen schwer machen und eine Laune die so langsam ans debile, psychisch fertige grenzt.

Das ist kein Murphy mehr. Als ich Dienstagmorgen die letzte Gewissheit hatte, das praktisch alle Rechner in den schon öfters beschriebenen Pulten ausfallen können (auf die genauen Fehler will ich nicht eingehen sonst fallen hier einige ins Wachkoma), ging ich direkt zu meinem Chef um Ihm das zu erklären.

Was genau diese Fehlerkette auslöst, ob es an leicht veränderten Rechnern lag, das konnte ich nicht sagen, mir fehlten die Langzeiterfahrungen und die Zeit mich damit auseinander setzen zu können. Um ein kleines lustiges Beispiel zu geben was passieren kann ... nehmen wir an Prof XY hält eine Vorlesung es wird gerade eine Präsentation über den von mir eingerichteten Rechner ausgegeben, kann es passieren das sich die Rechner sperren und eine nette Nachricht auf dem Beamer erscheint, das der PC Updates installieren muss und man bitte den Rechner nicht ausschalten soll.

Das erstaunliche daran, als ich die Rechner sicherte und die erste Einrichtung erstellte habe ich exakt diese Einstellungen deaktiviert, der PC soll also wie ein Arbeitsklave ohne wenn und aber laufen, ohne Updates, ohne nachschauen ob welche da sind usw. (der Rechner wird eh jedes mal nach einem Neustart zurück gesetzt)

Um das I Tüpfelchen zu beschreiben ... erfahrene Benutzer und Admins werden nun sagen ... das mag ärgerlich sein, aber warum nicht als Admin einloggen und die verbuggten Einstellungen erneut ausschalten? Tja das wirklich perverse daran ist, das irgendwas den Adminaccount zerschossen hat. Man ist praktisch hilflos. Der normale Öffentliche Dozenten Account funktioniert aber tadellos wenn nicht gerade das System meint das es Updates haben will. Das würde nun zu technisch das alles im Detail zu erklären. Es lag jedenfalls an keinen Trojanern oder Würmern wer das meinen könnte.


Der Gang nach Canossa

Ich rief nach der Erkenntnis das es sich nicht nur um einen Problematischen Rechner handelt (wie ich vor Weihnachten einen bemerkte), sondern im schlimmsten Fall um ~ 50, meinen Chef an und fragte ob er Zeit für mich hätte.

Wie ich vor zig Wochen mal schrieb, ein guter Admin ist manchmal auch nur ein guter Pokerspieler oder kann gut Bluffen. Als mir der erste Rechner mit dem Problem unter kam, ging ich nur davon aus, das der wegen einem Benutzer der wild ein und ausschalten ne Macke weg hätte. Wie gesagt, der Admin war zerschossen, aber der Automatisch startende Benutzer lief ohne Macke bis auf das Updaten. Wäre es der einzige geblieben hätte ich mich damit genauer auseinander gesetzt, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte.

Nun war ich auf dem Weg zu meinem Chef und überlegte mir gute Argumente, bzw. Erklärungen.

Ich erklärte Ihm den Stand der Dinge, die möglichen auftretenden Fehler und erörterte eine erste Idee was man direkt machen könnte. Er hörte mir zu, war wohl auch erstmal leicht überrumpelt von der Flut der Infos. Er kennt sich auch mit Rechnern aus, aber in dieser Materie ist er nicht so ganz vertreten.

Ende vom Lied war dann, ich bekam grünes Licht für meine Ideen, sollte zwei, drei Tage Ruhe bekommen (was die ganzen Ausfälle aber leider zeitweise verhindert haben ... wie immer) um Sie umsetzen zu können.

Gerade bin ich mit der Lösung fertig geworden und haben nun ein gutes Mittel in der Hinterhand wie ich der Lage her werden kann.

Was bleibt ist eine tierisch anstrengende Woche. Ich fühl mich ziemlich leer.


Eine andere Welt
Ich werde langsam über Sensibel und Sentimental für gewisse Geschichten.

Ich war gestern in dem 3D Kinofilm Avatar und ich war am Ende geplättet.

Hollywood hat bei mir genau die richtigen Schlüsselthemen und Momente erwischt. Ich bin zu verträumt und glaube immer noch an das gute im Menschen, ich glaube sogar an so was wie Liebe (auch wenn Sie nur anderen passiert ...).

Nach dem ersten Hochgefühl das durch den Film ausgelöst wurde, kam mir der Alltag noch trister und grauer vor.

Manche meckern das der Film ne einzige Werbung für 3D sein soll, die Story ... wie von Hollywood gewohnt, aber dennoch mag ich den Film.
14.1.10 12:03


nicht so optimal

Kennt Ihr das Gefühl wenn ihr im Bett liegt, es schon wieder viel zu spät geworden ist, man sehr müde sein müsste aber nicht einschlafen kann?

Dann wird vom eigenen Nervenzentrum jedes noch so kleine Geräusch dankenswerterweise zum Anlass genommen, a) noch schlechter ein zu schlafen und b) sich selbst über so ne Kleinigkeit tierisch innerlich aufzuregen und zu heizen.

Ich will es nicht mal, meine Schläfen und die Adern pochen von alleine und es baut sich ein Blutdruck auf der bestimmt im Mittelalter dazu gedacht war den Körper auf eine kommende Feldschlacht einzustellen. Nur ich stehe nicht in einem dreckigen Kettenpanzer da, halte keine Axt mit schartiger Klinge in der Hand, in der Erwartung nem anreitenden Krieger das Pferd oder ggf. das Bein unterm Arsch weg zu hauen.

Ich liege mit meinem muckeligen Pyjama im gemütlichen Bett was eigentlich genau die richtige Betriebstemperatur zum schlafen hat, naja oder was anderem, aber das ist wieder ein anderes Thema. Man wälzt sich herum und kommt einfach erst mal nicht zum ersehnten Schlaf. Zum Übergeben. Ich kann da nicht mal den sonst schuldigen Nachbarn den schwarzen Peter zuschieben. Sicher sind die nicht leise, oder besonders rücksichtsvoll, aber daran hab ich mich eigentlich schon gewöhnt. Ich gehöre zu den Menschen die eigentlich immer und überall schlafen können. Als kleines Kind bin ich immer mit meiner lieblingsdecke in den Raum gewandert wo am meisten los war, hab mich eingerollt und gepennt.

Als Balg hatte ich aber den sehr großen Vorteil nicht die Gefühlten großen Probleme der Welt gedanklich zu bearbeiten. Nun muss ich es eigentlich auch nicht, ich bin ein größtenteils zufriedener technischer Angestellter einer Uni, zwar ein Bückstück für so manche dumme Aufgabe, aber mit Festvertrag. Solange ich nicht anfange Goldenes Besteck zu klauen fliege ich auch nicht. Was mich dann mehr nicht loslässt sind wohl die üblichen Frauengeschichten, Rückschläge und die Frage wie man mit denen klarkommen soll.


Wenn das ein Übergrößenmodell ist, dann bin ich ein Übergrößen Fan

Beim Kaffeekochen und gelangweilten Herumzappen blieb ich bei einer Boulevardsendung hängen. Zuerst dachte ich es geht um irgendwelche Aktmodelle oder sowas. Die dunkel blonde Schönheit die da gezeigt wurde rekelte sich wie üblich vor der Kamera, was den himmelweiten Unterschied ausmachte … das Lächeln wirkte verzaubernd und nicht halb so dumm gestellt oder arrogant gequält wie bei anderen Modells aus dem Bereich.

Eigentlich wäre hier der Eintrag schon wieder zu Ende, dann drehte ich den Ton lauter und die Kamera zoomte auf einen kleinen Bauch der Frau. Nein sie war nicht schwanger, wie ich in dem Bericht weiter erfuhr war die Frau wohl früher um einige KG schwerer, nahm ab, aber wollte sich die kleine Bauchspeckfalte nicht wegmachen lassen, weil sie zu ihrem Körper steht und sich wohlfühlt.

Mein Gott die Frau hatte so eine Ausstrahlung das ich mich für sie direkt in einen Krieg geschmissen hätte. Als ich hörte dass sie ein XL Modell ist klappte mir die Kinnlade herunter. Wat XL? Die ist niemals im Leben Fett, da ist alles so anbetungswürdig proportioniert das ich sie mir direkt als Mutter meiner Kinder vorstellen könnte. Kein Hungerhaken, keine Kalkleiste die so aussieht als würde sie gleich vom Winde verweht werden oder unterzuckert umfallen.
Ihre Karriere war interessant, zuerst tauchte sie als so eine Art Lückenfüller in irgendeiner höheren Frauenmodezeitschrift auf, aber da war der Zuspruch und Erfolg ihrer Bilder so ein Renner das sie sich nun vor Aufträgen kaum retten kann.

Na kein Wunder, Leute so sehen gesunde Frauen aus verdammt. Das sind keine unterernährten, überbezahlten Schoßtiere von irgendwelchen Designern. Die laufen nicht nach jedem Essen würgend auf den Bello (Ruhrpottausdruck für Klo). Sie musste auch nicht in einer diesen mega peinlichen Shows gecastet werden.
17.11.09 14:32


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung